Nachhaltige Mobilität

Mobilitätsinfos für Neubürger

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Land unterstützt Kommunen bei der Information neu Zugezogener über alternative Verkehrsangebote. 

Ab dem neuen Jahr 2016 sollen neu zugezogene Baden-Württemberger besser über  alternative Mobilitätsangebote am neuen Heimatort informiert werden. Dafür hat das Land ein Förderprogramm ausgeschrieben, das Kommunen und Verkehrsverbünde beim sogenannten Neubürgermarketing unterstützt. Die Kommunen für die erste Runde des Förderprogramms hat das Verkehrsministerium kürzlich ausgewählt. „Mit Hilfe des neuen Programms erreichen wir ungefähr 10 % aller Neubürgerinnen und Neubürger im Land und können sie über Alternativen zum eigenen Auto informieren. Nur wer die guten Angebote vor Ort kennt, wird sie auch nutzen“, sagte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur.

Ein Wohnortwechsel ist der beste Zeitpunkt, um Bürgerinnen und Bürger erfolgreich über alternative Mobilitätsangebote in ihrer neuen Gemeinde zu informieren. Nach einem Umzug müssen alltägliche Wege zum Arbeitsplatz, zur Schule, zum Einkaufszentrum oder zu Behörden neu erkundet werden. Dabei wird das eigene Verhalten bewertet und auch alternative Mobilitätsmöglichkeiten wie ein Umstieg auf den ÖPNV in Betracht gezogen. 

Das Land  hat  eine dreijährige Förderung für baden-württembergische Kommunen und Verkehrsverbünde ausgeschrieben. Mit knapp 400.000 Euro werden vorerst die Städte Stuttgart, Tübingen, Sulzfeld sowie der Verkehrsverbund KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH, der Verkehrsverbund Stuttgart mit Ditzingen und der Waldshuter Tarifverbund GmbH unterstützt. „Die Erfolgsquoten anderer Kommunen zeigen, dass wir mit relativ wenig Fördergeld sehr viel bewirken können“, sagte Hermann. Zum 1. Januar 2016 können die Kommunen und Verbände ihre vom Land unterstützten Projekte beginnen.

Bei dem von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg betreuten Projekt „Nachhaltige Mobilität bewegt Neubürgerinnen und Neubürger“ geht es um die Weiterentwicklung von Neubürgermarketing. Im Fokus steht die Information über alternative Möglichkeiten zur Fortbewegung. Vorgestellt werden örtlich vorhandene Angebote wie ÖPVN, Carsharing, Fahrrad-Verleih und Ruf-Busservice. 

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