Elektromobilität

Neue Maßnahmen für die Förderung der Elektromobilität

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Zum 1. Juni 2019 starten neue E-Förderungen der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, dass im Bundesland bis 2030 jedes dritte Auto klimaneutral fährt. Dazu gehört vor allem die Verbreitung von Elektrofahrzeugen aller Art im Land. Mit erweiterten und neuen Förderlinien werden zahlreiche Zielgruppen bei der Anschaffung von E-Fahrzeugen oder der Planung und Umsetzung von Konzepten im Bereich E-Mobilität gefördert.

So kann zum 1. Juni 2019 eine attraktive Förderung zur Anschaffung von E-Taxis starten. Exklusive Schnellladeinfrastruktur für E-Taxis wird ebenfalls bezuschusst. Außerdem werden E-Roller für Sharing-Systeme in die Förderung aufgenommen. Darüber hinaus wird die Verschrottung alter Verbrennungszweiräder und gleichzeitige Anschaffung von E-Zweirädern in Form einer Abwrackprämie unterstützt. Für Kommunen gibt es neue Fördermöglichkeiten für Beratungskonzepte und der Umsetzung von Maßnahmen zur Bevorrechtigungen von Elektrofahrzeuge. Gleichzeitig wird der bereits etablierte BW-e-Gutschein um weitere Antragsberechtigte ergänzt.

Alle Fördermöglichkeiten, Fördersätze und Förderhöhen gibt es in folgender Übersicht.

Im Rahmen des Nachtrags zum Haushalt 2018/19 hat der Landtag im Dezember 2018 zusätzlich 40 Millionen Euro für die Förderung der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität“ für die Jahre 2018 bis 2021 bereitgestellt.

„Mit unseren Förderangeboten setzen wir attraktive Anreize für eine elektrifizierte und nachhaltige Mobilität und gleichen die derzeit noch höheren Anschaffungskosten aus. Elektrofahrzeuge sind energieeffizient, praktisch und längst alltagstauglich“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Mit den neuen Förderungen wird die bereits erfolgreich laufende Elektromobilitätsinitiative weiter ausgebaut. Seit Beginn der Fördermaßnahmen im Jahr 2017 konnten über 1.300 E-Lastenräder und rund 900 E-PKWs gefördert werden. Die bewilligte Gesamtfördersumme für den BW-e-Gutschein beträgt rund 3,5 Millionen Euro und hat dadurch insgesamt rund 22 Millionen Euro Gesamtinvestition in Elektrofahrzeuge (Nettolistenpreis) bewirkt. Damit erreicht die Förderung eine Hebelwirkung von einem Faktor über sechs.

Die Elektromobilität nimmt zunehmend an Fahrt auf und wird dadurch immer stärker in Baden-Württemberg sichtbar. Gleichwohl ist die Zahl der Zulassungen noch sehr niedrig. Gemessen an den Gesamtzulassungen ist die Stadt Stuttgart mit über 3.500 (1,2%) zugelassenen E-Fahrzeugen (Vollelektrisch und Plug-in-Hybrid) Spitzenreiter unter den Kommunen, gefolgt vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 1.761 (1,1%) Fahrzeugen (vgl. Tabelle ausgewählter Städte und Landkreise).

„Die Förderprogramme sollen dazu beitragen, die Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen weiter zu erhöhen, damit wir den angestrebten Klimazielen näherkommen“, so Hermann.

Alle Informationen zu den Förderkonditionen und der Antragstellung der erweiterten Elektromobilitätsförderung finden Sie unter www.elektromobilität-bw.de.

Informationen zur Fördermaßnahme SAFE mit der das Land für den Aufbau eines flächendeckenden Sicherheitsladenetzes für Elektrofahrzeuge sorgt finden sie hier.

Weitere Meldungen

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur

Illustration. Ein autonom fahrendes Auto steht an einem Zebrastreifer und lässt Fußgänger:innen passieren.
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit