RAD

Radschnellverbindung Tübingen – Reutlingen erhält Förderzusage des Bundes

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Fahrradpedal (Bild: RadKULTUR BW)

Als weiteres Landes-Projekt im Regierungspräsidium Tübingen erhält nun auch die Radschnellverbindung von Tübingen nach Reutlingen (RS 19) die Förderzusage in Höhe von 1,35 Millionen Euro aus dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Für die Planung des Radschnellweges zwischen Tübingen und Reutlingen (RS 19) werden Finanzhilfen des Bundes gewährt. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat dem Förderantrag des Regierungspräsidiums Tübingen zugestimmt und bestätigt, dass die Maßnahme die Kriterien zur Förderung von Radschnellwegen einhält sowie die Fördervoraussetzungen erfüllt. Die Planungskosten für den Radschnellweg belaufen sich insgesamt auf rund 1,8 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit einem Förderanteil von 1,35 Millionen Euro (75 Prozent) an den zuwendungsfähigen Planungskosten.

Leistungsfähige Rad-Infrastruktur in Baden-Württemberg

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Mit der Förderung des Radschnellwegs investiert der Bund in eine leistungsfähige und vor allem sichere Infrastruktur zwischen Tübingen und Reutlingen. Die direkte gut ausgebaute Radverbindung ist insbesondere für Pendlerinnen und Pendler attraktiv und schafft ein neues klimafreundliches Mobilitätsangebot in der Region."

„In Baden-Württemberg kommen wir mit dieser jüngsten Förderzusage unserem Ziel, bis zum Jahr 2030 mindestens 20 Radschnellverbindungen umzusetzen, wieder einen Schritt näher. Gleichzeitig bauen wir unsere Spitzenposition bei der Planung von Radschnellwegen im bundesweiten Vergleich weiter aus. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die neuen Wege für den Alltagsverkehr möglichst vorzeitig durch Teilstreckeneröffnungen zu realisieren“, so Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.

Auch Regierungspräsident Klaus Tappeser bekräftigte. „Wir danken dem Bund für die zeitnahe Förderzusage. Dadurch können wir mit der Vergabe für die vielzähligen benötigten Untersuchungen der Planung beginnen und das Projekt weiter voranbringen.“

Radschnellwege als klimaneutrale Alternative auf dem Weg zur Arbeit

Der Radschnellweg soll unter anderem für Berufspendlerinnen und -pendler im Stadt-Umland-Verkehr von Tübingen und Reutlingen eine gute Alternative zu Schiene und Straße schaffen. Radschnellwege sind aufgrund direkter und umwegfreier Führungen mit wenig Stopps und großen Breiten besonders attraktiv für das Radpendeln auf längeren Distanzen. Gleichzeitig stellen Radschnellwege auch große Investitionsvorhaben dar, die analog zu Straßenplanungsprojekten einen hohen Planungsaufwand bedürfen.

Planung des RS 19 Tübingen – Reutlingen schreitet voran

Auf der Landesentwicklungsachse Tübingen (Oberzentrum) – Reutlingen (Oberzentrum) wurde vom Landratsamt Tübingen eine Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen erstellt. Diese sowie weitere Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen wurden vom Land Baden-Württemberg in den Jahren 2017 bis 2019 mit 80 Prozent der beantragten Planungskosten durch Sondermittel des Landes gefördert.

Für die Planung des Radschnellwegs RS 19 Tübingen – Reutlingen werden in der zukünftigen Variantenuntersuchung zwei Untersuchungskorridore, zum einen über Kirchentellinsfurt, zum anderen der B 28 folgend, betrachtet. Innerhalb der Untersuchungskorridore wurden in der Machbarkeitsstudie bereits Variantenvorschläge abgebildet, welche erste Anhaltspunkte für die Variantenuntersuchung bieten können. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Untersuchungen, unter anderem hinsichtlich Arten- und Naturschutz durchzuführen.

Weitere Informationen zum Thema Radschnellwege finden Sie hier: Radschnellverbindungen: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de).

Weitere Meldungen

Straßenrand mit blühenden Blumen und Gräsern.
Naturschutz

Platz für Artenvielfalt: Land erfasst 25.000 Hektar Straßenbegleitgrün

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
E-Mobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz in Baden-Württemberg

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn