Elektromobilität

Spatenstich für zwei E-Tankstellen am IKEA Einrichtungshaus Sindelfingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Hofheim-Wallau, 19. Oktober 2015. um 12 Uhr setzten Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland und Alex Preußer, Einrichtungshauschefin den ersten Spatenstich für zwei E-Tankstellen am IKEA Einrichtungshaus Sindelfingen.

„Das ist ein erster Schritt auf unserem Weg, alle IKEA Häuser deutschlandweit mit hochmodernen E-Tankstellen auszustatten“, erklärte Ulf Wenzig. „Damit möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich das Thema E-Mobilität mit unseren neuen Schnellladestationen in Deutschland noch stärker durchsetzt.“

Staatssekretärin Splett begrüßte das Engagement von IKEA: „Damit die Elektromobilität für den Einzelnen interessanter wird, braucht es eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Daher muss die Anzahl der Ladesäulen im Land erhöht werden. Die Landesregierung unternimmt bereits zahlreiche Anstrengungen, um ein dichtes Ladenetz aufzubauen. Die Unterstützung einzelner Unternehmen auf diesem Weg ist ein wertvoller Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität."

Gute Infrastruktur mit 50 Einrichtungshäusern in Deutschland

„Wir möchten unsere Besucher dabei unterstützen, möglichst klimaneutral zu uns zu kommen“, so Wenzig. Dabei helfen nicht nur gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr und maßgeschneiderte Lieferkonzepte, sondern auch die Möglichkeiten der Elektromobilität. „Wir haben aktuell 50 Einrichtungshäuser in ganz Deutschland und können so eine gute Infrastruktur für E-Tankstellen zur Verfügung stellen.“ Aus diesem Grund setzt IKEA jetzt auf einen größeren Roll-out von E-Tankstellen vor allem in Baden-Württemberg. „Damit wollen wir auchals Partner das Mobilitätskonzept von Baden-Württemberg unterstützen“, so der Sustainability Manager.

Bereits heute sind die IKEA Häuser in Berlin-Lichtenberg, Bremerhaven, Freiburg, Hamburg-Altona, Lübeck, Kaiserslautern und Rostock mit E-Tankstellen ausgestattet. „In einem nächsten Schritt werden wir bis Ostern Sindelfingen, Mannheim, Walldorf, Ludwigsburg, Ulm, Augsburg und Würzburg mit entsprechenden Schnelladestationen ausstatten“, so Ulf Wenzig. Über eine Million Euro investiert IKEA in die sieben neuen E-Tankstellen. Mit ihnen sind dann 14 IKEA Standorte mit Elektrotankstellen ausgerüstet. Bis zum Jahr 2020 sollen alle 50 IKEA Standorte in Deutschland eine schnelle E-Tankstelle haben.

Zum Betrieb der Ladesäulen nutzt IKEA zu 100 Prozent Ökostrom. Das Aufladen wird kostenlos für alle sein. „Unsere Kunden können während ihres Einkaufs ihre Elektroautos je nach Modell vollständig aufladen“, erklärt Einrichtungshauschefin Alex Preußer. Die E-Tankstellen werden während der IKEA Öffnungszeiten in Betrieb sein. Die Kunden finden sie in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe vom Eingang und den Familienparkplätzen.

IKEA Deutschland

IKEA ist heute in Deutschland an 50 Standorten vertreten. Das erste IKEA Einrichtungshaus wurde 1958 in Älmhult/Schweden eröffnet. 1974 kam IKEA mit dem Einrichtungshaus Eching bei München nach Deutschland. Weltweit gibt es derzeit 378 IKEA Einrichtungshäuser in 48 Ländern. Davon gehören 329 Einrichtungshäuser in 28 Ländern zum IKEA Konzern selbst. Die anderen 49 Einrichtungshäuser werden von Franchisenehmern außerhalb des IKEA Konzerns betrieben. 771 Millionen Menschen besuchten IKEA im vergangenen Geschäftsjahr, davon rund 100 Millionen in Deutschland. 150.000 Mitarbeiter, 16.800 allein in Deutschland, arbeiten auf der ganzen Welt an der Umsetzung der Geschäftsidee von IKEA: „Wir wollen ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können

Ansprechpartner für die Presse
Simone Settergren, Pressereferentin
Telefon: (06122) 585 6173
simone.settergren@IKEA.com

Weitere Meldungen

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur

Illustration. Ein autonom fahrendes Auto steht an einem Zebrastreifer und lässt Fußgänger:innen passieren.
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit