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STADTRADELN: Radelnde umrunden fast 1.000-mal den Äquator

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RAD STADTRADELN: Radelnde umrunden fast 1.000-mal den Äquator

In diesem Jahr sind rund 170.000 Menschen aus Baden-Württemberg beim STADTRADELN auf das Rad gestiegen. Damit ist es das größte Radfahr-Event des Landes. „STADTRADELN ist das erfolgreichste Bewegungsprojekt“, so Verkehrsminister Hermann.

Umweltfreundlich, günstig, flexibel und gesund: Das Fahrrad ist mittlerweile für viele Menschen in Baden-Württemberg nicht nur ein beliebtes Freizeit- oder Sportgerät, sondern fester Bestandteil ihrer Mobilität im Alltag. Die Rad-Begeisterung steckte auch rund 170.000 Menschen in Baden-Württemberg an: In 660 angemeldeten Kommunen sammelten die fleißigen Teilnehmenden zusammen 38,8 Millionen geradelte Kilometer über den gesamten Aktionszeitraum. Genug, um fast 1.000-mal die Erde entlang des Äquators zu umrunden.

„STADTRADELN ist das erfolgreichste Bewegungsprojekt und bei zahlreichen Kommunen Jahr für Jahr fest eingeplant“, kommentierte Verkehrsminister Winfried Hermann die diesjährigen Ergebnisse. „Dieses Jahr konnten wir alle Rekorde knacken. Damit ist das STADTRADELN zu einem gesellschaftlichen Event geworden. Wenn den Menschen der dreiwöchige Aktionszeitraum Spaß macht, setzen sie auch nach dem Wettbewerb im Alltag vermehrt auf das Verkehrsmittel Fahrrad. Dann hätten wir viel erreicht: Für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, das Klima und die Verkehrswende im Land.“

Starke Newcomer im Ländlichen Raum

In diesem Jahr nahmen 105 Kommunen erstmals am STADTRADELN teil. Unter ihnen hat der Landkreis Tübingen bei den erfassten Kilometern (über 930.000) das stärkste Ergebnis abgeliefert. Der Blick auf die Rangliste der STADTRADELN-Newcomer zeigt aber auch: Sowohl im Ländlichen Raum als auch in Städten sind aus dem Stand beeindruckende Ergebnisse möglich. Im Ländlichen Raum verdeutlichen das die Landkreise Sigmaringen (708.000 Kilometer), Alb-Donau (337.000 Kilometer) und Biberach (182.000 Kilometer); Buchen (Odenwald) ist mit 102.000 Kilometern die fleißigste Stadt unter den Newcomern.

Berufspendelnde setzen aufs Rad

Anfang 2022 stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die MOBICOR-Studie vor. Diese untersuchte das Mobilitätsverhalten der Menschen im Land während der anhaltenden Corona-Pandemie. 37 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal pro Woche das Fahrrad zu nutzen. Auch der tägliche Weg zur Arbeit spielt vor allem in städtischen Regionen eine wichtige Rolle für den Radverkehr: Zwölf Prozent der Arbeitswege wurden dort zuletzt mit dem Rad zurückgelegt. Diese Zahl untermauern die am STADTRADELN teilnehmenden Unternehmen, die in diesem Jahr eine deutliche Steigerung hingelegt haben: 2.250 Teams schickten die Arbeitgeber im Land an den Start – ein Anstieg von rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Initiative RadKULTUR unterstützt Unternehmen und Kommunen in Baden-Württemberg bei der Teilnahme am STADTRADELN: Mit rund 270.000 Euro fördert sie die Teilnahmegebühren für Kommunen. Die RadKULTUR-Servicestelle gibt Tipps für eine erfolgreiche Durchführung der Aktion und stellt Kommunikationsmittel zur Bewerbung zur Verfügung.

Weitere Ergebnisse und Zahlen sowie eine Übersichtsgrafik zum STADTRADELN Baden-Württemberg:

STADTRADELN-Ergebnisse 2022 für Baden-Württemberg (PDF)
RadKULTUR beim STADTRADELN
STADTRADELN für Arbeitgeber

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