Strassen

Südumfahrung Kehlen kann gebaut werden

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Staatssekretärin Splett: Entlastung für verkehrsreiche Ortsdurchfahrt

Die Südumfahrung von Kehlen (Gemeinde Meckenbeuren) kann gebaut werden. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) hat den Antrag des Bodenseekreises auf Förderung des Neubaus der Umfahrung im Zuge der Kreisstraße 7725 genehmigt und das Regierungspräsidium hat die Bewilligung ausgesprochen. Staatssekretärin Gisela Splett, MdL sagte am Dienstag in Stuttgart: „Mit dem Bau der Südumfahrung wird die besonders verkehrsreiche Ortsdurchfahrt von Kehlen entlastet.“

Die 1,47 km lange Südumfahrung steht in engem verkehrlichen Zusammenhang mit der K 7726 neu, Messezufahrt Nord und dient der Erschließung der Stadt und der Messe Friedrichshafen von Norden her. Für die neue Strecke wird im Jahr 2020 eine Verkehrsbelastung von 18.200 Kraftfahrzeugen pro Tag prognostiziert.

Die Gesamtkosten des Straßenbauprojekts belaufen sich auf rund 20,4 Mio. Euro. Das Land bezuschusst die Maßnahme des Bodenseekreises nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) mit rund 6,6 Mio. Euro. Nach Angaben des Bodenseekreises sind erste Arbeiten bereits ausgeschrieben. Der Bau soll Ende 2017 fertiggestellt werden.

Die Länge der Anschlüsse mit kreuzenden Straßen, Wegen, Rampen und Abbiegespuren beträgt 1,0 km. Es werden ca. 3,25 km Wirtschaftswege und ca. 300 m Radwege neu gebaut. Die Bahnlinie Ulm – Friedrichshafen und die Schussen werden mit einem 208 m langen Brückenbauwerk überquert, das mit Kosten in Höhe von 5,24 Mio. Euro veranschlagt ist.

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