Nachhaltige Mobilität

Verkehrsminister und Regierungspräsident werben bei Pendlern für das JobTicket BW

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das flächendeckend ein bezuschusstes JobTicket für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einführt: Ab dem 1. Januar 2016 gibt es das neue JobTicket BW. Landesbedienstete erhalten einen Zuschuss in Höhe von 20 Euro pro Monat für die umweltfreundliche Anreise mit Bus und Bahn.

Minister Winfried Hermann, Regierungspräsident Johannes Schmalzl und VVS-Geschäftsführer Horst Stammler rührten die Werbetrommel für das neue Angebot. Vor der Tiefgarage des Regierungspräsidiums Stuttgart begrüßten sie am frühen morgen des 26. Novembers die ankommenden Pendler und verteilten Infobroschüren zum JobTicket BW.

Hermann betonte: „Mit dem JobTicket BW wollen wir einen Impuls setzten, das eigene Pendelverhalten zu verändern. Mit einem Umstieg auf Bus und Bahn können alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen. An den Bestellungen der ersten Tage sehen wir, dass der ÖPNV für viele eine Alternative ist, und ich hoffe sehr, dass das JobTicket BW auch bei weiteren Unternehmen und Institutionen Nachahmer finden wird".

„Ich begrüße diesen Schritt des Landes außerordentlich“, sagt Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Das Jobticket kann ein Anreiz für unsere Beschäftigten sein, das Auto stehen zu lassen und auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Dies hilft als Baustein die Verkehrsbelastung auf den Straßen in und um Stuttgart zu senken“.

Ulrike Heuser, Vertreterin des Hauptpersonalrates beim Innenministerium, betont: „Jobticket ja, aber bitte dauerhaft!“.

VVS-Geschäftsführer Horst Stammler fügt hinzu: „ Wir haben mit unserem neuen JobTicket im letzten Jahr über 20 Prozent mehr Kunden gewonnen. Wir freuen uns, dass das Land als großer Arbeitgeber nun auch einen Fahrtkostenzuschuss gibt. Damit werden wir das Erfolgsmodell JobTicket fortsetzen.“ 

Jetzt JobTicket BW bestellen

Landesbedienstete können das JobTicket BW ab dem 1. Januar 2016 nutzen. Das Ticket kann ab sofort über das Online-Kundenportal des Landesamts für Besoldung und Versorgung (LBV) unter www.lbv.bwl.de bestellt werden. Wer sein JobTicket BW schon ab dem 1. Januar 2016 nutzen möchte, sollte es bis spätestens zum 15. Dezember 2015 bestellt haben. Ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.

Vorteile des JobTickets BW auf einen Blick:

  • Günstig: Der VVS gewährt für das JobTicket BW den doppelten FirmenTicket-Rabatt: Firmen und Behörden, die ihren Mitarbeitern einen Zuschuss von mindestens zehn Euro pro Monat zahlen, erhalten zehn statt fünf Prozent Rabatt. Durch den Zuschuss des Landes ist das JobTicket BW preislich besonders attraktiv. Im Vergleich zu 12 MonatsTickets sparen Pendler mit dem JobTicket BW bis zu 881 Euro im Jahr.
  • Bequem: Der Jahrespreis für das Ticket muss nicht komplett auf einmal gezahlt werden, sondern wird in monatlichen Teilbeträgen vom Konto abgebucht. JobTicket-BW-Kunden müssen nicht mehr im Kundenzentrum anstehen. Nach Bestellung landet das JobTicket BW direkt im eigenen Briefkasten.
  • Modern: Wer das JobTicket BW beantragt, erhält nicht mehr den herkömmlichen Verbundpass, sondern die neue polygoCard mit eTicket-Funktion im praktischen Kreditkartenformat. Die Chipkarte gilt nicht nur als Ticket für Bus und Bahn, sondern ist auch der Schlüssel zu anderen Mobilitätsangeboten wie zum Beispiel Carsharing.


Weitere Informationen

JobTicket BW

Quelle:

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)

Weitere Meldungen

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
E-Mobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz in Baden-Württemberg

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur