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Ab 2019 zwei neue Regiobuslinien im Neckar-Odenwald-Kreis

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Das Land fördert neue Linien Sinsheim-Mosbach und Buchen-Tauberbischofsheim

Das Ministerium für Verkehr bezuschusst zwei weitere Regiobuslinien im Neckar-Odenwald-Kreis mit rund 3,5 Millionen Euro. Das gab Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, am 15. Juni in Stuttgart bekannt. „Mit diesen beiden Linien werden weitere Lücken im öffentlichen Nahverkehr im Norden des Landes geschlossen. Sie werden den ländlichen Raum stärken und die Attraktivität des ÖPNV steigern. Ich hoffe, dass sich damit das Erfolgskonzept „Regiobus“ fortsetzt“, so Minister Hermann.

Zwei Förderanträge des Neckar-Odenwald-Kreises bewilligt

Der Neckar-Odenwald-Kreis hat zwei Förderanträge für Regiobuslinien von Sinsheim nach Mosbach/Neckarelz und von Buchen nach Tauberbischofsheim für eine Laufzeit von fünf Jahren eingereicht. Das Land hat nun entschieden, diese Linien zu fördern. Es übernimmt damit die Hälfte des entstehenden Betriebskostendefizits im Rahmen des Förderprogramms „Regiobuslinien“. Die andere Hälfte müssen die Landkreise selbst beisteuern.

Mit den beiden neuen Linien gibt es dann bereits dreizehn Linien, die vom Land im Rahmen des „Förderprogramms Regiobuslinien“ unterstützt werden. „Wir sind auf einem guten Weg zu einem echten Regiobus-Netz in Baden-Württemberg und wollen noch weitere Linien in diesem Jahr bewilligen. Die Vorteile und Erfolge der Regiobusse sprechen sich im Land herum. Wir führen bereits jetzt Gespräche mit Landkreisen, die im nächsten Jahr Anträge stellen wollen“, so Minister Hermann weiter.


Hintergrund

Regiobuslinien sind schnelle Verbindungen in für die Fahrgäste komfortablen Bussen, ausgestattet mit Klimaanlage, mindestens einem Niederflureinstieg, WLAN, USB-Steckdosen und in einem Fall auch mit Fahrradtransport. Sie verkehren in der Regel an Wochentagen in der Zeit von 5 Uhr bis 24 Uhr, an Samstagen von 6 Uhr bis 24 Uhr und an Sonntagen von 7 Uhr bis 24 Uhr im Stundentakt. Sichere Anbindungen an den Schienenverkehr und Wartezeit auf verspätete Züge sind gewährleistet. In der Regel fahren die Busse dort, wo kein Schienenverkehr vorhanden ist. Sie unterscheiden sich von kommunalen Stadtbussen in Qualität und Reichweite und haben regionale Verbindungsfunktion. Das Land hat erst in diesem Jahr die Förderrichtlinien überarbeitet, sodass nun beispielsweise auch grenzüberschreitende Linien anteilig gefördert werden. Weitere Informationen gibt es hier.

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