STADTRADELN 2020

Aktionszeitraum bis Oktober verlängert

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Übergabe des Fahrradhelms an Don Svezia von „Eure Mütter“. (Bildquelle: Fotomontage © Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Corinna Spitzbart/Don Svezia)

Minister Hermann „Kommunen sollen STADTRADELN in den Spätsommer oder Herbst verschieben“

Home-Office, Kurzarbeit und menschliche Distanz. Die Corona-Pandemie wirkt sich massiv auf das alltägliche Leben aus, Prioritäten verschieben sich. Verkehrsminister Winfried Hermann MdL ruft daher die Kommunen Baden-Württembergs auf, ihren STADTRADELN-Zeitraum der aktuellen Lage anzupassen und zu verschieben. Dafür hat das Klima-Bündnis, Initiator und Organisator des STADTRADELN, den Kampagnenzeitraum für das STADTRADELN 2020 aufgrund der Corona-Pandemie um einen Monat bis 31. Oktober verlängert. „Nutzen Sie den zusätzlichen Spielraum bei der Planung für das STADTRADELN in Ihrer Kommune“, so Hermann. „Trotz der derzeit schwierigen Situation liegt uns das STADTRADELN am Herzen. Wenn die Kontakt-sperre gelockert werden kann und wieder mehr Menschen an ihrem Arbeitsplatz arbeiten, dann ist STADTRADELN angesagt. Denn Radfahren ist gleich dreifach gesund: Es stärkt Kreislauf und Fitness, es entlastet die Luft von Abgasen und es bietet wenig Ansteckungsgefahr.“
Die Teilnahme am STADTRADELN, bei dem Bürgerinnen und Bürger an 21 aufeinander folgenden Tagen Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen und Kilometer sammeln, ist in diesem Jahr zwischen 1. Mai und 31. Oktober möglich. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR fördert das Ministerium für Verkehr die Teilnahmegebühren für Kommunen. 215 Kommunen haben sich bereits angemeldet, im Vorjahr waren es ins-gesamt 213. Die weiteren Kommunen im Land werden ermuntert, sich ebenfalls anzuschließen.
Minister Hermann: „Das STADTRADELN ist eine wichtige Aktion für das Klima und die Verkehrswende. In diesem Jahr kommen aber noch weitere Gründe hinzu, das

Fahrradfahren in den Kommunen zu stärken. Wer Fahrrad fährt, stärkt die Immunabwehr und die Lungen. Und für ein gemeinsames Ziel in die Pedale zu treten, erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl, das der Gesellschaft jetzt besonders gut tut.“
Kommunen legen individuell fest, wann genau sie für drei Wochen am Stück beim STADTRADELN teilnehmen wollen. Bereits angemeldete Kommunen können ihren Aktionszeitraum unkompliziert auf den Sommer bzw. Herbst verschieben. In Kommunen, die das erweiterte Aktionszeitfenster nutzen, können die Menschen über die Sommerferien hinaus auf den Wegen zur Arbeit, Schule oder Ausbildungsstätte Fahrradkilometer sammeln. Mit der Sonderkategorie RadPENDLER spricht Baden-Württemberg insbesondere diese Zielgruppe an.
Anmeldungen für das STADTRADELN sind unter www.stadtradeln.de/anmelden möglich. Das Land übernimmt die Teilnahmegebühren der Kommunen. Über die neue Servicestelle der Initiative RadKULTUR werden Kommunen und Unternehmen bei der Planung und Durchführung des STADTRADELN unterstützt.


Hintergrundinformationen:
Details zur Landesförderung finden Sie unter: www.radkultur-bw.de/stadtradeln.
Anmeldung STADTRADELN 2020: Voraussetzung für eine Teilnahme am STADTRADELN ist eine Anmeldung ihrer Kommune. Alle Menschen in Baden-Württemberg, die ihre Kommune oder ihre Arbeitgeber für die Teilnahme am STADTRADELN motivieren möchten, erhalten Rückenwind von der Initiative RadKULTUR Baden-Württemberg. In-teressierte Bürgerinnen und Bürger als auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber schreiben eine Mail an stadtradeln@radkultur-bw.de und geben an, welche Kommune oder welches Unternehmen beim STADTRADELN 2020 mitmachen soll.

Für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur in Baden-Württemberg
Das Land macht sich stark für eine moderne und nachhaltige Mobilität. Der Anteil des Radverkehrs im Mobilitätsmix soll deutlich gesteigert werden. Die Initiative RadKULTUR ist bereits seit 2012 eine zentrale Maßnahme des Landes zur Förderung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur. In enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Unternehmen sowie mit der Unterstützung eines stetig wachsenden Partnernetzwerks, bietet die Initiative den Menschen positive Radfahr-Erlebnisse in ihrer individuellen Alltagsmobilität. So wird deutlich: Das Fahrrad ermöglicht es, im Alltag zeitgemäß mobil zu sein. Mehr erfahren unter www.radkultur-bw.de

Über das Klima-Bündnis und das STADTRADELN
Das Klima-Bündnis ist ein Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt. Seit 2008 dient das STADTRADELN dem Klimaschutz sowie der Radverkehrsförderung und kann weltweit von allen Kommunen an 21 zusammenhängenden Tagen vom 1. Mai bis 30. September (in diesem Jahr: bis 31. Oktober) durchgeführt werden. Mehr Informationen zum STADTRADELN finden Sie unter www.stadtradeln.de sowie www.radkultur-bw.de/stadtradeln

Weitere Meldungen

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
bwegt-Wanderweg

Eröffnung: 14. bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin