Radverkehr

„Fahrradfreundliche Kommune“: Tübingen wurde vom Land ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Tübingen ist eine fahrradfreundliche Kommune – jetzt auch offiziell: Der Universitätsstadt wurde diese Auszeichnung vom Landesministerium für Verkehr und Infrastruktur verliehen. Staatssekretärin Gisela Splett hat das Zertifikat und einen Preis des Landes am heutigen Dienstag im Rahmen eines städtischen Empfangs überreicht.

„Fast ein Viertel aller Wege in Tübingen werden mit dem Fahrrad zurückgelegt – die Auszeichnung ist also in erster Linie ein Kompliment an unsere Bürgerinnen und Bürger“, freute sich Oberbürgermeister Boris Palmer. Die Kommune unterstütze dies gerne: Palmer erinnerte an die Umgestaltung der Max-Eyth-Straße und der Eberhardstraße in Fahrradstraßen in diesem Jahr. 2015 wird die Fürststraße folgen. Außerdem baut die Universitätsstadt das Routennetz in der Stadt und im Umland kontinuierlich aus.

Eine fahrradfreundliche Infrastruktur gehört zu den Voraussetzungen, die eine Kommune erfüllen muss, um als „fahrradfreundlich“ ausgezeichnet zu werden. Auch die Verknüpfung zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln, der Service für den Radverkehr und ein fahrradfreundliches Klima sind wichtige Kriterien. Anfang Juli 2014 hatte eine Prüfkommission des Landes, die sich aus Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad zusammensetzte, Tübingen bereist und die hiesige Fahrradfreundlichkeit unter die Lupe genommen.

„Baden-Württemberg ist auf einem guten Weg hin zu einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur. Ich freue mich, dass Tübingen jetzt Teil der ausgezeichneten Kommunen ist, die mit einem schlüssigen Gesamtkonzept überzeugt haben“, sagte Staatssekretärin Gisela Splett. Die prämierten Kommunen und Landkreise zeigten, wie wichtig eine erfolgreiche und nachhaltige Radpolitik ist. „Mit der jetzt erfolgten Auszeichnung ist die Universitätsstadt Tübingen ein Vorbild für andere Kommunen“, so Splett.

Nach dem Empfang konnten sich die Teilnehmenden bei einer gemeinsamen Fahrradtour vom Kelternplatz über den Stadtgraben und die Mühlstraße bis zur Friedrichstraße von der Fahrradfreundlichkeit Tübingens überzeugen. Bei dieser Gelegenheit stellte die Stadtverwaltung auch die neue Radwegweisung vor. „Wir bringen die Beschilderung für Radfahrende auf den aktuellen Stand. Dabei werden Ziele im Tübinger Alltagsverkehr stärker als bisher berücksichtigt“, erläuterte Oberbürgermeister Boris Palmer, der das erste der rund 660 neuen Schilder am Kelternplatz montiert hat. Die Radwegweisung ist ein weiterer Baustein in der Förderung des Radverkehrs in Tübingen. Von den Kosten in Höhe von rund 75.000 Euro trägt das Land 28.000 Euro.

Quelle:

Stadt Tübingen / Bilder: Gudrun de Maddalena

Weitere Meldungen

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur

Illustration. Ein autonom fahrendes Auto steht an einem Zebrastreifer und lässt Fußgänger:innen passieren.
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Drohne mit Baukränen im Hintergrund
BIM

B 29: Sanierung zwischen Urbach und Lorch abgeschlossen

Ein Mann mit Cap und eine Frau stehen vor einem Auto mit der Aufschrift DEINE MUTTER und haben schwarze T-Shirts an mit gelber Schrift "Deine Mutter..."
Team Vision Zero

Ein bekanntes Muster: Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Zwei Radfahrerinnen fahren auf dem Fahrradstreifen einer Straße.
Rad- und Fußwege

Kommunen planen mehr Rad- und Fußwege für Baden-Württemberg

Der Blick aus dem Inneren eines Tunnels auf das Tunnelende.
Straße

Tunnel Albstadt-Laufen: Mehr Sicherheit und moderne Technik auf der B 463