Verkehr

Feierliche Verkehrsfreigabe der Landesstraße 325

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„Mit dem bedarfsgerechten Ausbau der L 325 leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsablaufs – auch und gerade für Fußgänger und Radfahrer. Denn mit dem Bau einer durchgehenden Rad- und Gehwegverbindung wird die Sicherheit und die Attraktivität für die Fußgänger und Radfahrer erheblich gesteigert“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, Dr. Gisela Splett MdL, anlässlich der Verkehrsfreigabe der L 325 zwischen Heißen und Vogt am Freitag (15. Juli 2011) in Vogt.

Die Landesstraße 325 verläuft ab Ravensburg über Schlier nach Vogt und weiter über Karsee bis zur B 32 bei Herfatz. Über den neu ausgebauten Bereich zwischen Heißen und Vogt fahren jeden Tag rund 5.000 Kraftfahrzeuge. Vor dem Ausbau war die Fahrbahn nur zwischen 5,50 m und knapp 6,00 m breit, es gab keine durchgängigen Fahrrad- und Fußgängerwege. Um Gegenverkehr wie LKW, landwirtschaftlichen Fahrzeugen oder Bussen auszuweichen, haben einige Fahrer teilweise die Seitenbefestigung oder sogar Gehwege mitgenutzt.

Der rund 1,9 Kilometer lange Ausbau wurde weitgehend auf der bereits bebauten Fläche durchgeführt um die Umwelt zu schonen und den Flächenverbrauch zu minimieren. Die Fahrbahn wurde fast durchgehend auf 6,0 m verbreitert, enge Kurven wurden aufgeweitet. Zusätzlich wurde zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf einer Länge von circa 2.2 Kilometern ein durchgehender Geh- und Radweg angelegt sowie eine Unterführung gebaut. Entlang der gesamten Ausbaustrecke sind Leerrohre verlegt worden, in die später Breitbandkabel eingezogen werden können.

Des Weiteren wurden im Zusammenhang mit dem Ausbau die bisherigen Entwässerungsrohre durch größere ersetzt und ein Regenrückhaltebecken für bis zu 1.200m² Wasser gebaut. Bis zum Frühjahr 2012 werden außerdem unter anderem ein Waldsaums im Bereich der Waldflächen angelegt, Grünland extensiviert, zwei Kleingewässer angelegt und Bäume gepflanzt.

Einschließlich der Kosten für den Grunderwerb hat der Ausbau circa 2,35 Millionen Euro gekostet. Durch die trockene Witterung in diesem Frühjahr konnten die Bauarbeiten nach einer Bauzeit von nur rund fünf Monaten abgeschlossen werden – zwei Monate früher als ursprünglich geplant.

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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