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Hermann: „Tram von Kehl nach Straßburg ist ein voller Erfolg“

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SCHIENE Hermann: „Tram von Kehl nach Straßburg ist ein voller Erfolg“
Minister Hermann besichtigt die neue Tram, die Kehl und Straßburg grenzüberschreitend verbindet.

Fahrgastzahlen übertreffen Erwartungen – Modellcharakter für weitere grenzüberschreitende Bahnlinien

Die diesjährige Sommertour von Verkehrsminister Winfried Hermann kam an der Stadt Kehl nicht vorbei: Denn mit der grenzüberschreitenden Straßenbahnlinie von Kehl ins französische Straßburg hat die Stadt ein Projekt umgesetzt, welches nicht nur für die nachhaltige Mobilität Vorbildcharakter hat.

Drei Millionen Fahrgäste wurden bereits im ersten Betriebsjahr 2017/18 gezählt, als die vorläufige Endstation noch am Kehler Bahnhof war. Seit Ende 2018 fährt die Tram noch ein Stück weiter und endet nun vor dem Rathaus der Stadt Kehl. Seitdem ist die Nachfrage weiter angestiegen. Die ursprünglich prognostizierte Zahl von 2,5 Millionen Fahrgästen für 2020 ist längst übertroffen.

Die Straßenbahn verkehrt tagsüber alle 14 Minuten, am Samstag alle sieben Minuten. Der nun fertiggestellte Neubauabschnitt ist vier Kilometer lang, davon verlaufen knapp zwei Kilometer in Deutschland. Die Gesamtkosten betrugen 108 Millionen Euro. Bund und Land haben nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Finanzmittel in Höhe von 26 Millionen Euro bereitgestellt.

Für Verkehrsminister Winfried Hermann ist die Tramlinie ein großer Erfolg: „Von der Verbindung über den Rhein profitieren nicht nur die vielen Pendler und Besucher, die schnell, bequem und ohne Stau von Kehl nach Straßburg und umgekehrt kommen. Die Bahn entlastet die Stadt vom Autoverkehr und schont das Klima. Das ist ein attraktives und nachhaltiges Mobilitätsangebot, was auch für andere grenzüberschreitende Verbindungen Modellcharakter hat.“

Mit den grenzüberschreitenden Bahnverbindungen Rastatt – Hagenau und Breisach – Colmar sollen weitere deutsch-französische Schienenverbindungen reaktiviert werden.

Minister Hermann betonte: „Diese Schienenverbindungen zu reaktivieren, die während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden sind, fördert die deutsch-französische Freundschaft und das Zusammenleben über Grenzen hinweg. Und letztendlich stärkt es das gemeinsame Europa. Gerade in Fragen des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Mobilität können Lösungen nur gemeinsam gefunden werden.“

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