Verkehrssicherheit

Kampagne „länger mobil“ startet auf der Messe „Die Besten Jahre“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
Quelle: Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus

Verkehrsminister Winfried Hermann besuchte am 16. November die Messe „Die Besten Jahre“ in Stuttgart. Dort stellte er im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesseniorenrats, Roland Sing, die Öffentlichkeitskampagne „länger mobil“ vor, die sich insbesondere an die Zielgruppe der älteren Menschen richtet.

„Wir wollen ältere Menschen befähigen, möglichst lange und sicher mit dem eigenen Auto mobil zu bleiben“, erklärte Verkehrsminister Hermann und verwies auf die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, wonach es 93 Prozent der älteren Verkehrsteilnehmenden wichtig sei, ein Leben lang mit dem eigenen Auto mobil zu bleiben. „Der Führerschein und das eigene Auto sind für sie der Ausdruck der eigenen Unabhängigkeit. Gleichzeitig sind ältere Menschen häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. Gemeinsam mit dem Landesseniorenrat und Verkehrsverbänden haben wir die Kampagne ‚länger mobil‘ gestartet und werben für die freiwillige Teilnahme an Fahrtauglichkeitsprüfungen und Fahrsicherheitstrainings“, führte Hermann weiter aus.

„Weil sich der demografische Wandel auch in der Verkehrsunfallstatistik niederschlägt, müssen wir ältere Menschen immer mehr in den Fokus unserer Verkehrssicherheitsarbeit rücken“, sagte Innenminister Reinhold Gall im Vorfeld der Pressekonferenz. Nahezu jeder dritte Verkehrstote sei im Jahr 2014 im Seniorenalter gewesen, und fast drei Viertel der tödlichen Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Seniorinnen und Senioren sei von ihnen selbst verursacht worden. „Die hohe Verursacherquote älterer Menschen zeigt, dass eine realistische Selbsteinschätzung über die Fähigkeiten zur Teilnahme am Straßenverkehr besonders wichtig ist. Hierbei vertrauen wir auf die Eigenverantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger“, betonte Innenminister Reinhold Gall. Die Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks für Seniorinnen und Senioren sei ihm daher ein wichtiges Anliegen. „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Öffentlichkeitskampagne unseren Seniorinnen und Senioren nun einen kompakten Überblick über das umfangreiche Angebot an Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks bieten können und hoffen, dass dieses umfassend genutzt wird“, so Gall abschließend. Roland Sing, Vorstand des Landesseniorenrats, ergänzte: „Seniorinnen und Senioren empfehle ich dringend ein Fahrsicherheitstraining. Es ist informativ und stärkt das fahrerische Können und das Selbstbewusstsein. Persönlich konnte ich einen Unfall vermeiden, weil ich im Training eine sogenannte Notbremsung gelernt hatte.“ 

Am Messestand des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (Halle C2, Stand 2F10) können sich Interessierte noch bis zum 17. November über die vielfältigen Angebote zu Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks informieren. Außerdem können die Gäste an einem Fahrsimulator ihre eigene Reaktionsfähigkeit testen und einen kostenlosen Sehtest machen.

Die Kampagne ist eine von insgesamt 90 Maßnahmen, die im Rahmen des Verkehrssicherheitskonzepts des Landes umgesetzt werden. Das Verkehrssicherheitskonzept wurde unter Federführung des MVI und in enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium im Juli 2013 erstellt. Die Landesregierung verfolgt die sogenannte „Vision Zero“, einen Straßenverkehr ohne Schwerletzte und Getötete. Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl der Todesfälle um 40 Prozent sinken (ausgehend von den Zahlen aus 2010). 

Die Kampagne basiert auf der Arbeit der Projektgruppe „Mobilität im Alter“. Die Gruppe, bestehend aus MitarbeiterInnen des Verkehrs-, Innen- und Sozialministeriums sowie Verbänden, hat 21 Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität älterer Personen erarbeitet. Elemente der Kampagne sind Radiospots, Zeitungsanzeigen und Informationsbroschüren. Weitere Informationen zum Angebot gibt es unter www.längermobil.de 

Weitere Informationen

www.längermobil.de

Projektgruppenbericht „Mobilität im Alter“

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit und zum Programm des Landes-Tages der Verkehrssicherheit stehen im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder unter www.polizei-bw.de zur Verfügung.

Forsa-Umfrage „Senioren sind am liebsten mit dem Auto unterwegs“: www.dvr.de/umfrage

Weitere Meldungen

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
E-Mobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz in Baden-Württemberg

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur