STRASSE

L 94: Ortsdurchfahrt von Unterharmersbach freigegeben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
STRASSE L 94: Ortsdurchfahrt von Unterharmersbach freigegeben

Mehr Verkehrssicherheit für die Bürger, komplett erneuerte Brücken

Die Ortsdurchfahrt von Unterharmersbach, eines Teilortes der Gemeinde Zell am Harmersbach im Ortenaukreis, präsentiert sich nun in einem völlig erneuerten Zustand. Nach knapp zweieinhalbjährigem Ausbau hat Verkehrsminister Winfried Hermann MdL an diesem Dienstag (27. August), den rund zwei Kilometer langen Streckenabschnitt der L 94 wieder für den Verkehr frei gegeben. Hermann besuchte Unterharmersbach im Rahmen seiner verkehrspolitischen Sommertour.

„Die Umbaumaßnahme in Unterharmersbach war eine der größten dieser Art in Baden-Württemberg. Mit den zeitweisen Vollsperrungen waren die Einwohnerinnen und Einwohner stark belastet. Ich danke Ihnen für Ihre Geduld. Ich freue mich, dass Ihre Lebensqualität mit der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt nun wieder deutlich besser wird – auch aufgrund der breiteren Gehwege und neu gestalteten Brücken, die Ihre Sicherheit erhöhen“, sagte Minister Hermann.

Durch die Maßnahme wurde die Fahrbahn durchgängig mit einer einheitlichen Breite von sechs Metern sowie ein frostsicherer Straßenbelag angelegt. Auf der Nordseite der Ortsdurchfahrt wurde der Gehweg auf 1,50 Meter verbreitert, auf der Südseite beträgt die Gehwegbreite 1,20 Meter. Soweit möglich, wurden vorhandene bauliche Spielräume genutzt, um die Kurven zu verbreitern und die Gehwege großzügiger zu gestalten. Im Rahmen des Ausbaus wurden zudem neue Wasser- und Abwasserleitungen sowie Breitbandleitungen verlegt.

Mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren sind die Arbeiten an der L 94 gut sechs Monate vor dem geplanten Zeitpunkt fertiggestellt worden. Während des Umbaus waren zeitweise Vollsperrungen mit innerörtlichen Umleitungen erforderlich. Die Arbeiten erfolgten zudem zeitweise an zwei Stellen parallel, jeweils unter halbseitiger Sperrung. Für die Umfahrung wurde die Lindenbrücke über den Harmersbach für den Verkehr in

Richtung Osten ertüchtigt sowie parallel eine Behelfsbrücke für den Verkehr in Richtung Westen eingehoben. Zudem wurden die Kaffeebrücke und die Rösslesbrücke auf den neuesten Stand gebracht.

Verkehrsminister Winfried Hermann bedankte sich bei all denen, die sich für die Umsetzung dieses Projektes stark gemacht hatten sowie denen, die an der Umsetzung beteiligt waren. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land beziehungsweise dem Regierungspräsidium Freiburg, der Kommunen und den Anwohnern hervor. „Der Lohn der gemeinsamen Anstrengungen ist eine neugestaltete Straße, welche die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt“, freute sich der Minister.

Hintergrund:

Die Baumaßnahme umfasste die Neugestaltung den Ausbau der L 94 im Bereich der OD Unterharmersbach auf zwei Kilometern Länge. Die Umsetzung erfolgte in einer Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Regierungspräsidium Freiburg und der Stadt Zell am Harmersbach. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 12,5 Millionen Euro. Der Landesanteil beträgt rund 4,5 Millionen Euro, der städtische Anteil etwa acht Millionen Euro, wovon das Land eine Million Euro als Zuschuss im Zuge der Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) übernimmt. Die Federführung der Straßenbaumaßnahme übernahm die Stadt Zell am Harmersbach. Die Erneuerung der beiden Brückenbauwerke Kaffeebrücke und Rösslebrücke wurde vom Regierungspräsidium Freiburg federführend begleitet.

Weitere Meldungen

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen