ÖPNV

Land fördert barrierefreie Straßenbahnhaltestellen in Karlsruhe

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Rollstuhlfahrer nimmt die Bahn (Bild: stock.adobe.com/ gradt)

Acht Straßenbahnhaltestellen in Karlsruhe-Daxlanden werden mit Landeszuschüssen von 7,6 Millionen Euro ausgebaut - Minister Hermann: „Attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr muss barrierefrei sein.“

Das Ministerium für Verkehr fördert in Karlsruhe den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Eckener Straße, Stadtwerke, Mauerweg, Ankerstraße, Kirchplatz, Hammweg, Waidweg und Rappenwört (Endstation) an der Linie 6 in Daxlanden. Für das Gesamtprojekt mit einem Kostenvolumen von 10 Millionen Euro werden 7,6 Millionen Euro Fördermittel nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zur Verfügung gestellt.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL dazu: „Ein attraktiver ÖPNV muss barrierefrei sein, damit mobilitätseingeschränkte Menschen die Bahnen leichter nutzen können. Dann gibt es im wahrsten Sinne des Wortes keine Zugangshemmnisse mehr, weder für körperlich beeinträchtigte Menschen noch für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck. Und von einem bequemeren Ein- und Ausstieg profitieren alle. Dies ist in Zeiten des demografischen Wandels mit immer mehr älteren Fahrgästen eine ganz wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Nahverkehr.“

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hob hervor: „Der attraktive Nahverkehr in Karlsruhe leistet einen wichtigen Beitrag zu der hohen Lebensqualität, die unsere Stadt auszeichnet. Barrierefreie Haltestellen sind hierfür ein unverzichtbarer Baustein –  deshalb freut es mich sehr, dass das Land den Ausbau von acht Haltestellen mit 7,6 Millionen Euro fördert. Zum Wohl unserer Fahrgäste tragen wir von städtischer Seite gerne die verbleibenden 2,4 Millionen Euro der Gesamtmaßnahme.“

Die Bauarbeiten sollen von 2021 bis Frühling 2023 ausgeführt werden. Ziel des Landes ist es, einen Beitrag dafür zu leisten, dass möglichst schnell die vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV erreicht werden kann. Nur so kann es eine gleichberechtigte Teilhabe mobilitätseingeschränkter Menschen geben.

Weitere Meldungen

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schiene

Zusätzliche 26 Coradia-Max-Züge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Qualität

Schiene: Verbesserungen für die Fahrgäste dringend notwendig

bwshuttle
bwshuttle

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
Rad

Landesbedienstete fest im Sattel: 5 Jahre JobBike BW

Ein Bus unterwegs auf einer Landstraße.
Regiobus

In 2026: bwregiobus-Netz wächst auf 52 Linien an

Ein frischer Radweg mit Bausstellenfahrzeugen, inmitten von landwirtschaftlicher Fläche.
Rad & Fuß

L 333: Neuer Rad- und Gehweg zwischen Tettnang-Büchel und Schwanden

Der offene Streckenabschnitt für den Radschnellweg. Im Hintergrund ist eine Brücke zu erkennen.
Strasse

Neuer RS 4-Abschnitt: Attraktiver Radweg, nachhaltiger Asphalt

Blühende Fläche neben dem Straßenverkehr
Straße

Wo Straßen aufblühen: Zehn Kommunen zeigen, wie Wandel gelingt

Mehrere Straßenschilder stehen in einem Schuppen nebeneinander.
Straße

Neue Werkstatt-, Wasch- und Fahrzeughalle für die Straßenmeisterei Gaildorf

Ein Aufsteller mit Flyern.
bwegt

Verkauf von Fahrkarten aus einem Guss

Ein Bagger lädt Schutt ab (Bidlerquelle: pixabay/wheel-loader-2580470/1920)
Albaufstieg

Albaufstieg freigegeben

Verschiedene Mobilitätsicons von Bus über Auto bis Bahn liegen auf einer Baden-Württemberg-Karte.
Mobilität

Baden-Württemberg veröffentlicht erstmals landesweites Verkehrsmodell

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Fahrplan

Fahrplanwechsel bringt neue und schnellere Verbindungen

Baumwiese (Bild: pixabay/ 2916763)
Straße

Was Streuobstwiesen mit dem Straßenbau zu tun haben