Verkehrsministerium

Mobilitätszentrale BW wechselt in das Verkehrsministerium

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Verkehrsministerium (Bild: Joachim E. Roettgers GRAFFITI)

Minister Hermann: „Mobilität und Digitalisierung rücken zusammen“

Zum 1. Januar 2022 wird die Mobilitätszentrale Baden-Württemberg als neue Abteilung 5 „Mobilitätszentrale, vernetzte und digitale Mobilität“ Teil des Ministeriums für Verkehr. Im Zuge der Regierungsbildung wurde dieser neue Aufgabenzuschnitt beschlossen. Die Aufgaben und das Personal sollen nun vom Regierungspräsidium Tübingen ins Ministerium eingegliedert werden. Diesem Prozess stimmte der Ministerrat am 25. August 2021 zu.  Wirksam wird die Eingliederung zum 1.1.2022.

„Die Eingliederung der Mobilitätszentrale Baden-Württemberg in das Verkehrsministerium ist ein wichtiger Schritt, um die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele zur Gestaltung einer attraktiven und verlässlichen Mobilität im Klimaschutzland Baden-Württemberg zu erreichen. In den Bereichen Mobilitäts- und Verkehrssteuerung, Verkehrsinformation und Autonomes Fahren schaffen wir so zukunftsfähige Voraussetzungen, um daraus eine moderne und leistungsfähige Mobilitätszentrale für Baden-Württemberg zu entwickeln“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Ministerium wird schlagkräftiger

Mit der neuen Abteilung 5 wird das Verkehrsministerium Digitalisierungsthemen wie Mobilitätssteuerung, Verkehrsmanagement, Mobilitätsdaten, automatisiertes Fahren sowie Fahrzeugtechnik und Fahrzeugzulassung zusammenführen. Diese Bündelung verkürzt die Entscheidungswege und reduziert den Aufwand bei fachlichen Abstimmungsprozessen. „Wir werden insgesamt schlagkräftiger“, so Hermann weiter. „Dabei freue ich mich besonders darüber, dass die hochkompetente Belegschaft des Verkehrsministeriums viele engagierte Expertinnen und Experten dazugewinnt und der fachliche Austausch intensiviert werden kann.“

Abschied vom Regierungspräsidium Tübingen

Die Mobilitätszentrale Baden-Württemberg ist derzeit als Abteilung 9 dem Regierungspräsidiums Tübingen mit Standort Stuttgart zugeordnet. Bereits jetzt nimmt sie landesweit zentrale Aufgaben der Mobilitätsverwaltung im Straßenwesen war und unterstützt dabei das Verkehrsministerium insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Straßenbautechnik, Erhaltung und Erneuerung und technischer Umweltschutz. Mit der Eingliederung der Mobilitätszentrale Baden-Württemberg in das Ministerium für Verkehr werden die vorhandenen Strukturen und das Wissen auf dem Gebiet des Straßenwesens auch in andere Verkehrsbereiche transformiert. Dabei werden die strategischen Steuerungsmöglichkeiten vereinheitlicht und deutlich verbessert. 

Neue Aufgaben für Mobilitätszentrale BW 

Zu den Aufgaben der Mobilitätszentrale BW gehören schon heute das Verkehrsmanagement mit der Planung, dem Bau und der Steuerung von verkehrsbeeinflussenden Anlagen, von Datenübertragungsnetzen sowie die Errichtung und der Betrieb einer Verkehrsleitzentrale für Landes- und Bundesstraßen. Ab 01.01.2024 wird die Mobilitätszentrale BW zudem die betriebstechnische Überwachung von Tunneln an Bundes- und Landesstraßen übernehmen. Weiterhin gehören zu ihren Aufgaben die Auswertung von Straßen- und Verkehrsdaten, die Führung der Straßeninformationssysteme des Landes sowie der Aufbau und die Pflege eines Wissensmanagements. Zurzeit läuft das dafür erforderliche Verfahren zur Änderung des Straßengesetzes, welches zum Jahresende abschlossen sein soll.

Im Zuge der Eingliederung der Mobilitätszentrale Baden-Württemberg wird zum Jahreswechsel im Ministerium eine neue Abteilung 5 – Mobilitätszentrale, vernetzte und digitale Mobilität geschaffen werden. Die Mobilitätszentrale BW wird dabei nicht eins zu eins die neue Abteilung bilden. Vielmehr ist eine neue Organisationsstruktur unter Einbeziehung aller Abteilungen des Ministeriums für Verkehr geplant.

Weitere Meldungen

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur

Illustration. Ein autonom fahrendes Auto steht an einem Zebrastreifer und lässt Fußgänger:innen passieren.
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Drohne mit Baukränen im Hintergrund
BIM

B 29: Sanierung zwischen Urbach und Lorch abgeschlossen

Ein Mann mit Cap und eine Frau stehen vor einem Auto mit der Aufschrift DEINE MUTTER und haben schwarze T-Shirts an mit gelber Schrift "Deine Mutter..."
Team Vision Zero

Ein bekanntes Muster: Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Zwei Radfahrerinnen fahren auf dem Fahrradstreifen einer Straße.
Rad- und Fußwege

Kommunen planen mehr Rad- und Fußwege für Baden-Württemberg

Der Blick aus dem Inneren eines Tunnels auf das Tunnelende.
Straße

Tunnel Albstadt-Laufen: Mehr Sicherheit und moderne Technik auf der B 463