Straßenmeisterei

Neue, nachhaltige Halle für Straßenmeisterei Mosbach

Einzelne Gebäude der Straßenmeisterei Mosbach sind sanierungsbedürftig. Die Werkstatt- und Fahrzeughalle wurde deshalb besonders nachhaltig neu gebaut.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg

Rund 4,5 Millionen Euro für moderne Straßenmeisterei

Von der Straßenmeisterei aus erfolgt die Unterhaltung der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im südwestlichen Teil des Neckar-Odenwald-Kreises. Nach rund 60 Jahren entsprechen die baulichen Anlagen nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen an einen modernen Betriebsdienst und an die Arbeitssicherheit. Bereits 2017 wurde eine neue Gerätehalle gebaut. Die alte Werkstatt- und Fahrzeughalle wurde nun durch einen größeren und den heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau ersetzt. Diese bietet Platz für den Großteil der Fahrzeuge der Straßenmeisterei. Der Bund als Eigentümer der Meisterei hat in Mosbach rund 4,5 Millionen Euro investiert.

Nachhaltiges Heizungskonzept für Klimaschutz

Ministerialdirektor Berthold Frieß zeigte sich zufrieden: „Ein effizienter Betriebsdienst braucht Gebäude, die gut durchdacht und praktisch nutzbar sind. Da die alte Halle nicht mehr den heutigen Standards entsprach, war der Neubau dringend notwendig. Mit der modernen Technik des neuen Gebäudes tragen wir auch aktiv zum Klimaschutz und zur Umwelt bei.“

Auch der Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis als Nutzer äußerte sich erfreut zum Neubau. „Ich freue mich sehr, dass wir heute mit dem Neubau der Werkstatt- und Fahrzeughalle einen weiteren Meilenstein zu einem modernen und nachhaltigen Betriebsdienst gesetzt haben“, betonte Landrat Dr. Achim Brötel.

Der Neubau wird durch das Staatliche Hochbauamt Heidelberg umgesetzt. Hierzu sagte der Leiter Jürgen Nelson: „In Mosbach wurde ein nachhaltiges und energieeffizientes Gebäude realisiert. Das Energiekonzept mit einer Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage bei gleichzeitig begrüntem Dach wird modernen Anforderungen an Klimaschutz bestens gerecht.“

Straßenmeisterei Mosbach

Die bundeseigene Straßenmeisterei wurde 1967 in Mosbach in Betrieb genommen. Sie ist eine von 87 Straßenmeistereien in Baden-Württemberg und betreut ein überdurchschnittlich großes, fast 386 Kilometer langes Streckennetz von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Für Unterstellflächen der Winterdienst- und Kleingeräte, Anhänger sowie weitere Gerätschaften während der Bauzeit wurde im Vorfeld der Maßnahme ein Leichtbauzelt durch das Verkehrsministerium Baden-Württemberg beschafft. Dieses stand während der Bauzeit als Ersatzhalle auf dem Stützpunkt in Osterburken zur Verfügung.

Weitere Meldungen

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schiene

Zusätzliche 26 Coradia-Max-Züge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Qualität

Schiene: Verbesserungen für die Fahrgäste dringend notwendig

bwshuttle
bwshuttle

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
Rad

Landesbedienstete fest im Sattel: 5 Jahre JobBike BW

Ein Bus unterwegs auf einer Landstraße.
Regiobus

In 2026: bwregiobus-Netz wächst auf 52 Linien an

Ein frischer Radweg mit Bausstellenfahrzeugen, inmitten von landwirtschaftlicher Fläche.
Rad & Fuß

L 333: Neuer Rad- und Gehweg zwischen Tettnang-Büchel und Schwanden