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180 RadChecks 2024 – Zahl der RadService-Punkte steigt auf über 600 Stück

Die Angebote der Initiative RadKULTUR waren auch in diesem Jahr wieder stark gefragt. Bei 180 RadChecks wurden knapp 14.000 Fahrräder gewartet und repariert sowie 141 neue RadService-Punkte installiert.

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Ein Fuß einer nicht sichtbaren Person tritt in die Pedale eines gelben Fahrrads.

Landesweit großes Interesse an Angeboten der RadKULTUR

„141 neue RadService-Punkte, an denen man sein Rad selbst reparieren kann und rund 14.000 reparierte Velos sind eine sehr gute Jahresbilanz. Auch 2024 haben wir mit der RadKULTUR das Fahrrad im ganzen Land vorangebracht. Seit nunmehr 12 Jahren leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur in Baden-Württemberg“, resümiert Verkehrsminister Winfried Hermann. „Es ist toll zu sehen, wie sich die RadKULTUR in Baden-Württemberg entwickelt und wie gut die Angebote angenommen werden. Die Rückmeldungen der Kommunen und das Interesse zeigen: Baden-Württemberg ist auch Fahrrad-Länd. Und das aus guten Gründen, denn die Fahrt mit dem Fahrrad hat viele Vorteile. Es schont den Geldbeutel, hält fit, macht Spaß – und dazu leistet man einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.“

Insgesamt wurden 2024 180 RadChecks, eine Art mobile Fahrradwerkstatt, gebucht. Somit wurden seit Start der Initiative über 500 RadChecks für etwa 40.000 Räder durchgeführt. Auch die RadService-Punkte, an denen Radfahrende kleine Reparaturen am Rad selbst vornehmen können, erfreuten sich wieder großer Beliebtheit, sie wurden 2024 141-mal installiert. Insgesamt gibt es damit dank der RadKULTUR bereits über 600 RadService-Punkte in ganz Baden-Württemberg. Eine landesweite Übersicht der RadKULTUR-Angebote sind auf der interaktiven Karte der RadKULTUR zu finden.

Zudem hat das das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg in diesem Jahr 600.000 Euro bereitgestellt und damit 14 Förderkommunen bei Aktionen rund um das Fahrrad unterstützt. So organisierte der Landkreis Göppingen mit Unterstützung der RadKULTUR und dem ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.) in Eislingen einen großen RadAKTIONSTAG. Rund 600 Gäste nahmen die vielfältigen Angebote – von der gemeinsamen Radtour über die B 10 bis zum Fahrradtheater – begeistert an. Und der Zollernalbkreis, veranstaltete dieses Jahr gemeinsam mit der Initiative unter anderem die Radkampagne „Sicherheit fährt vor“. Über die Öffentlichkeitskampagne und mittels verschiedener Aktionen und Veranstaltungen wie einem Sicherheitstag informierten sich die Einwohnerinnen und Einwohner zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht am Straßenverkehr. Alle Aktionen der RadKULTUR-Kommunen 2024 finden Sie auf der Website der RadKULTUR.

Fahrrad statt Frust während der Streckensperrung der S4

Die Aktion „S4 – Fahr Rad“ zeigt zudem, wie die RadKULTUR den Umstieg aufs Rad konkret unterstützt: „Während der Bahnstreckensperrung zwischen Eppingen und Heilbronn haben wir mit der RadKULTUR, dem Regierungspräsidium, der Stadt und dem Landkreis ein ganzes Maßnahmenpaket umgesetzt und Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg aufs Rad attraktiv gemacht und erleichtert“, erläutert Hermann. „Vor Ort fahren Radfahrer:innen auf ausgebauten Radwegen. Durch Geschwindigkeitsreduzierungen, Beschilderungen, Piktogramme und begleitende Kommunikationsmaßnahmen wurde mehr Sichtbarkeit und Sicherheit geschaffen. Die Aktion zeigt, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und zusammenarbeiten.“

STADTRADELN-Kommunen wurden mit 400.000 EUR unterstützt

Neben vielen kleinen Aktionen begeistert auch das STADTRADELN, ein bundesweiter Wettbewerb des Klima-Bündnisses, jedes Jahr aufs Neue immer wieder mehr Menschen für das Radfahren. 2024 kam nahezu jeder fünfte der mehr als 1 Million deutschen Teilnehmenden aus Baden-Württemberg. Von den 1.101 Gemeinden des Bundeslandes nahmen dieses Jahr 817 an dem Wettbewerb teil sowie 41 der 44 Kreise. Sie sicherten Baden-Württemberg im nationalen Vergleich den 2. Platz. Mit 400.000 EUR übernahm die Initiative RadKULTUR die Teilnahmegebühren für die teilnehmenden Kommunen und half ihnen auch bei der Durchführung vor Ort. Beim Sonderwettbewerb Schulradeln brachten engagierte Radelnde an 1.264 Schulen ganze 9,5 Millionen Kilometer Strecke zusammen. Das Schulradeln ist in Baden-Württemberg ein Baustein des ministeriumsübergreifenden Landesprogramms MOVERS – Aktiv zur Schule.  

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