SCHIENE

Minister Hermann: Bahnverbindungen zwischen Frankreich und Deutschland ausbauen

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Schienenstrecke ist von Sträuchern überwuchert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren viele Brücken über den Rhein zerstört und Bahnverbindungen unterbrochen. Einige sind noch heute nicht wiederhergestellt. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann unterstützt die Initiative von Kommunen auf beiden Seiten der Grenze, die sich für die Reaktivierung der Schienenstrecke zwischen Freiburg und Colmar stark machen.

Verkehrsminister Hermann sagte am Donnerstag (19. Januar) in Stuttgart: „Nahezu 78 Jahre nach Kriegsende müssen wichtige Brücken für den Schienenverkehr zwischen Frankreich und Deutschland wiederaufgebaut werden. Das gilt insbesondere für die Verbindung zwischen Freiburg und Colmar, zu deren Reaktivierung es durch die Unterschriften der früheren Bundeskanzlerin Merkel und des französischen Präsidenten Macron unter dem Aachener Vertrag auch einen Auftrag von höchster Stelle gibt.
Wir als Land begrüßen und unterstützen die Initiativen der Kommunen beiderseits der Grenze. Wir bedauern, dass der Bundesverkehrsminister dieses wichtige Projekt nicht so wie unsere französischen Partner als europäisches TEN-V-Projekt nach Brüssel gemeldet hat. Das Land Baden-Württemberg wirbt bei der EU um Unterstützung für dieses Vorhaben, aber bei diesem internationalen Vorhaben ist – ganz im Sinne der deutsch-französischen Kooperation – auch der Bund gefragt, sich weiter zu engagieren. Es reicht nicht, dass nur die großen grenzüberschreitenden Schienenstrecken in Europa gefördert werden. Gerade für den täglichen Pendelverkehr sind die regionalen Bahnverbindungen zwischen den Ländern wichtig und sollten bei der Förderung berücksichtigt werden. Denn solche Schienenprojekte sind nicht nur ein wichtiger Baustein der Mobilitätswende, sondern auch grenzüberschreitende Wirtschaftsförderung und Standortpolitik am Oberrhein.“

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