Flächenverbrauch

Startschuss für die Ausschreibung des Förderprogramms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ 2013

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur am Dienstag in Stuttgart: „Wir freuen uns, dass im Jahr 2013 die Mittel zur Verfügung stehen, um das Förderprogramm ‚Flächen gewinnen durch Innenentwicklung‘ fortzuführen. Das Förderprogramm ist ein wesentlicher Baustein, um das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel der Netto-Null beim Flächenverbrauch zu erreichen.“

Das Förderprogramm richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Landkreise und Nachbarschaftsverbände in Baden-Württemberg. Es bietet den Kommunen eine finanzielle Unterstützung an, um die innerörtlichen Entwicklungspotenziale im Hinblick auf den sparsamen Umgang mit der Ressource Fläche zu untersuchen und zu mobilisieren. „Denn wie gut wir bei der Reduzierung des Flächenverbrauchs vorankommen, hängt auch davon ab, wie gut vorhandene Wohn- und Gewerbeflächen genutzt werden. Wir suchen Kommunen, die hierzu guten Ideen haben“, so Splett.

Unterstützt werden Ideen, Konzepte und Maßnahmen, die auf das Ziel kompakter, lebenswerter Siedlungsstrukturen mit attraktiven Ortskernen, guter Nahversorgung und kurzen Wegen gerichtet sind. Bei den Planungsprozessen soll dabei nicht nur den unmittelbar Betroffenen, sondern allen gesellschaftlichen Gruppen Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Besonders erwünscht sind Konzepte zur Entwicklung bestehender aber unter- oder schlecht genutzter Gewerbegebiete. So können auch für gewerbliche Nutzungen Flächenpotentiale mobilisiert werden, ohne zusätzliche Flächen im Außenbereich in Anspruch zu nehmen.

Anträge können bis zum 30.04.2013 beim Ministerium für Verkehr und Infrastruktur eingereicht werden. Investive Vorhaben, etwa Grunderwerb, Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen sowie bereits begonnene Projekte können nicht gefördert werden.

Allgemeine Informationen zum Förderprogramm

Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ gibt es seit 2010 (nach einer Pilotphase 2009). Es wurde gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt. Bisher konnten Projekte von rund 120 Kommunen und 3 Landkreisen sowie eines Nachbarschaftsverbandes gefördert werden.

Weitere Informationen zum Programm und der aktuellen Ausschreibung 2013:

Alle interessierten Kommunen können weitere Details zum Förderprogramm in den Ausschreibungsunterlagen und dem Antragsformular finden, die auf den Internetseiten des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur eingestellt sind: www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/56507

Weitere Meldungen

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schiene

Zusätzliche 26 Coradia-Max-Züge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Qualität

Schiene: Verbesserungen für die Fahrgäste dringend notwendig