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Wegen Streckensperrung - DB will Fahrgäste entschädigen

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Bahngleise werden von zwei Arbeitern auf einer Baustelle verlegt.

Für die geplanten Sperrungen auf einzelnen Bahnstrecken rund um Stuttgart wegen Kabelarbeiten für den digitalen Schienenknoten will die DB die Fahrgäste entschädigen. Das ist aus Sicht von Landesverkehrsminister Hermann auch geboten. Weiterhin müsse auch an den Konzepten für Ersatzverkehren gearbeitet werden, wofür die Gesamtverantwortung bei der Bahn liege.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann hat die Ankündigung der Deutschen Bahn begrüßt, die Fahrgäste für die geplanten Sperrungen einzelner Strecken rund um die Landeshauptstadt wegen Kabelarbeiten für den Digitalen Schienenknoten Stuttgart zu entschädigen. „Das ist geboten, zumal zehntausende Fahrgäste im Bahnverkehr über mehrere Wochen unter den Folgen der Sperrungen zu leiden haben. Wir erwarten zudem von der DB, dass sie alles unternimmt, um möglichst gut funktionierende Ersatzverkehre zu organisieren. Nach der viel zu späten Bekanntgabe der Sperrungen muss es mit den Informationen für die Betroffenen gut klappen. Pendlerinnen und Pendler müssen unbedingt zeitnah über die Einzelheiten der Sperrungen und die Ersatzlösungen informiert werden.

Ich appelliere auch an die Fahrgäste, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Fahrrad zu nutzen.“

Minister Hermann fügte hinzu: „Wir wissen, dass die Sperrungen gravierende Auswirkungen auf die Fahrgäste haben werden. Gleichwohl ist der Ausbau des Digitalen Schienenknotens Stuttgart zwingend nötig, um den Bahnverkehr leistungs- und zukunftsfähig zu machen.“

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