Straßenoasen

Wettbewerb „Straßenoasen“ startet in eine neue Runde

Der Wettbewerb „Straßenoasen“ des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg startet erneut. Kommunen bewerben sich mit Straßenbegleitflächen, welche sie kreativ umgestaltet haben.

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Staatssekretärin Elke Zimmer übergibt den Straßenwärter-Auszubildenden der Straßenmeisterei Ellwangen Maximilian Klos und Noah Wagner die Gewinnerplakette „Straßenoase“. Dabei sind Kreiskämmerer Karl Kurz und Landrat Joachim Bläse.
von links: Kreiskämmerer Karl Kurz, die Auszubildenden Maximilian Klos und Noah Wagner, Staatssekretärin Elke Zimmer und Landrat Joachim Bläse

Das Ziel der „Straßenoasen“ sind Straßenräume, die durch einfache Maßnahmen wirkungsvoll in wahre Oasen für Klima- und Artenschutz verwandelt werden.

Bewerbung in den Bereichen Klima-  und Artenschutz

Auch in diesem Jahr können sich Kommunen in den Kategorien „Klimaschutz“ und „Artenschutz“ bewerben. Die Kategorie „Klimaschutz“ hebt innovative Ansätze hervor, die mit umgestalteten Flächen positive Effekte auf das Klima erzielen. Dazu gehört beispielsweise, wenn klimaresistente Pflanzen gepflanzt werden. Auch entsiegelte Böden zählen dazu, wodurch Regenwasser besser versickern kann. Die Kategorie „Artenschutz“ zielt auf Flächen ab, die die Insektenvielfalt fördern. Wertvolle Lebensräume entstehen zum Beispiel durch blühende Streifen mit heimischen Pflanzen. Diese stärken die biologische Vielfalt und fungieren als grüne Korridore.

Die ersten zehn Gewinner erhalten die Auszeichnung „Straßenoase“. Diese erkennt das Engagement im Klima- und Artenschutz an. Sie motiviert außerdem andere Kommunen, sich ebenfalls dafür einzusetzen. Bewerbungen sind bis 10. Oktober 2025 möglich.

Staatssekretärin Zimmer besuchte Gewinner des Vorjahres

Staatssekretärin Elke Zimmer besuchte am 29. und 30. Juli die Erstplatzierten des letztjährigen Wettbewerbs. Bei ihrem Besuch schaute sie sich an, wie Überlingen mehrere Flächen im Ortskern der Stadt erfolgreich umgestaltet hat. Die Gemeinde erhielt dafür den ersten Platz in der Kategorie „Klimaschutz“. Mit dabei waren auch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Initiative „Stadtverschönerer“. Diese haben das Projekt mit viel Herzblut unterstützt. Staatssekretärin Zimmer betonte: „Die Verwaltung hat hier mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang gezogen. Die Straßenoasen sind damit ein inspirierendes Beispiel, was gemeinsam möglich ist.“

Auch beim Ostalbkreis bedankte sie sich bei den Freiwilligen persönlich. Außerdem überreichte sie den beiden Auszubildenden zum Straßenwärter der Straßenmeisterei Ellwangen symbolisch nochmals die Gewinnerplakette „Straßenoase 2024“. Der Ostalbkreis überzeugte zum zweiten Mal in Folge mit einem herausragenden fachlichen Konzept. Er belegte den ersten Platz in der Kategorie „Artenschutz“.

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