Verkehrssicherheit

Auftakt zur Verkehrssicherheitskampagne für mehr Fairness und Rücksicht im Straßenverkehr

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Minister Hermann und Kabarettist Christoph Sonntag enthüllen gemeinsam erstes Banner an der A8

Für mehr Fairness und Rücksicht im Straßenverkehr wirbt ab sofort eine Verkehrssicherheitskampagne des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Zum Auftakt enthüllte am 1. August 2014 Minister Winfried Hermann zusammen mit dem Stuttgarter Kabarettisten Christoph Sonntag ein Banner an der A8 bei Leonberg. Künftig werben mit Christoph Sonntag sechs bekannte Persönlichkeiten aus Baden-Württemberg für ein rücksichtsvolleres Miteinander im Straßenverkehr. Banner an Autobahnbrücken und Schilder an Rastanlagen machen auf die Aktion aufmerksam.

„Verkehrssicherheit liegt nicht allein in der Verantwortung der Politik. Verkehrssicherheit beginnt im Kopf – mit Werten wie Rücksicht, Vorsicht, Umsicht“, so Minister Hermann beim Auftakttermin. „Jede Fahrerin und jeder Fahrer hat es in der Hand beziehungsweise im Fuß auf dem Gaspedal, die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen auf den Straßen zu erhöhen. Wir möchten die Verantwortung jedes Verkehrsteilnehmers ansprechen, damit unsere Straßen ein Ort des Miteinanders werden. Daher haben wir uns für eine Kampagne entschieden, bei der bekannte Menschen und Gesichter für eine neue Fahrkultur werben“.

„Auto fahren macht Spaß – wenn der Verkehr fließt und niemand an der Stoßstange klebt. Deshalb mache ich bei der Aktion mit und werbe mit meinem Namen für mehr Fairness und Toleranz im Straßenverkehr und für eine neue Fahrkultur“, so Christoph Sonntag.

Neben den insgesamt 74 Bannern an Autobahnbrücken und den 40 Schildern, die an Rastanlagen im ganzen Land aufgehängt und -gestellt werden, wird im September eine Citycard-Aktion starten. Das Ministerium ruft mit den kostenfreien Postkarten Bürgerinnen und Bürger auf, via Web-Formular eigene Sprüche zur Verkehrssicherheit einzureichen. Der Spruch und das Bild der Gewinnerin oder des Gewinners werden auf ein Banner gedruckt und an einer Autobahnbrücke in der Nähe des Wohnortes aufgehängt.

„Rücksicht und Fairness ist auch im Interesse derer, die rasch ans Ziel wollen. Wenn alle FahrerInnen ohne Rücksicht auf Verluste möglichst schnell vorwärtskommen wollen, werden alle langsamer, denn Staus entstehen schneller bei häufigem Beschleunigen und Abbremsen. Mit den Sprüchen möchten wir um Nachdenken anregen. Damit ist für die Verkehrssicherheit schon viel erreicht“, erläuterte Minister Hermann.

Ziel der Landesregierung ist es, die Zahl der Toten und Verletzten im Verkehr deutlich zu reduzieren. Im Jahr 2020 sollen als wesentlicher Schritt hin zu einer ‚Vision Zero‘ 40 Prozent weniger Menschen auf Baden-Württembergs Straßen zu Tode kommen als 2010. Dafür hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur zusammen mit dem Innenministerium im Juli 2013 ein Verkehrssicherheitskonzept herausgebracht, das über 90 Einzelmaßnahmen auflistet, Ziele und Verantwortlichkeiten benennt und darüber hinaus zahlreiche Informationen zur bisherigen Entwicklung bietet.

www.dieneuefahrkultur.de

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