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Land weist ungerechtfertigte Kritik an Schülerbeförderung im Kreis Sigmaringen zurück

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„Vertreter aus dem Landkreis Sigmaringen sind jederzeit, auch vor dem zweiten Februar, zu einem Termin bei mir im Haus eingeladen“, so Prof. Uwe Lahl, Amtschef im Verkehrsministerium, am 26. Januar 2016 in Stuttgart. „Sie können sich an mein Sekretariat wenden, um einen früheren Termin zu vereinbaren, in dem die Schülerbeförderung im Kreis erörtert wird.“ Anders als in der Presse verlautet, war nach Lahls Kenntnisstand der 2. Februar ein für alle Beteiligten möglicher Termin.

Das Land bittet um mehr Besonnenheit und Anerkennung der Fakten in der Diskussion. Seit Montag, den 23. Januar, fahren bereits zwei zusätzliche Ersatzbusse, mit denen die Beförderung auch bei unpünktlichem Zug sichergestellt ist. „Damit ist die Beförderung kurzfristig sichergestellt“, so Lahl weiter.

Das Land ist bereit, konstruktive Lösungen zur Sicherstellung einer pünktlichen Schülerbeförderung zu finden. Das Verkehrsministeruim stellte bereits klar, dass nicht die bestehende Schülerverbindung von Storzingen nach Sigmaringen gestrichen, sondern lediglich ein zusätzlicher zweiter Verstärkerzug abbestellt wurde, der bisher in kurzem Abstand vor dem regulären Zug von Albstadt aus verkehrte. 

Die Fahrgastzahlen haben sich in den vergangenen Jahren so verändert, dass dieser Zusatzzug nicht mehr erforderlich ist. Alle Fahrgäste passen gut in den zweiten Zug, der Sigmaringen um 7.25 Uhr erreicht. Dass es auf einer kurzen Strecke von 10 Minuten dabei auch Stehplätze gibt, ist im morgendlichen Schülerverkehr unvermeidbar und landesweit üblich. Dies gilt im Schienen- wie auch im Busverkehr, teilte das Ministerium am Freitag in Stuttgart mit.

Der Verstärkerzug ab Storzingen wurde abbestellt, weil die Schülerzahlen zurückgingen und die Kosten für den Zug zu hoch waren. Denn einen extra Zug vorzuhalten, der nur 10 Minuten am Tag benötigt wird - und das wäre hier der Fall – würde das Land gut eine halbe Million Euro jährlich kosten. Dieses Geld würde eingesetzt werden, um etwa 40 Schülern an 200 Schultagen einen Sitzplatz zu gewährleisten. Ausgehend von den sich daraus ergebenden 8000 Fahrten würde jede einzelne Fahrt eines Schülers 62,50 Euro kosten. Damit ließe sich rein rechnerisch problemlos eine Taxifahrt für jeden Schüler finanzieren. 

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