Elektromobilität

Verkehrsminister Hermann setzt aufs Elektroauto

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Zwei Männer bedanken sich per Handschlag. Links daneben steht ein weißes E-Auto von Mercedes.

Hermann: Neuer Dienstwagen ist emissionsfrei, effizient und leise

„Wir reden nicht nur über nachhaltige Mobilität, wir fahren auch mit innovativer, umweltfreundlicher Antriebstechnologie. Ich freue mich, dass ich mit der B-Klasse Electric Drive nun ein Serienelektrofahrzeug eines heimischen Herstellers für meine Dienstfahrten nutzen kann“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Übergabe seines neuen Dienstfahrzeugs durch Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung am Dienstag, den 2. Juni 2015. Über vier Jahre fuhr Hermann zuvor mit einer elektrischen  A-Klasse aus einer auf 500 Fahrzeuge limitierten Mercedes-Flotte.

Prof. Weber übergab dem baden-württembergischen Verkehrsminister das neue Dienstfahrzeug im Herzen Stuttgarts: „Über die Fahrzeugwahl des Ministers freuen wir uns sehr. Er setzt damit ein klares Zeichen für die Elektromobilität. Und bestärkt uns gleichzeitig in unserem Kurs hin zur emissionsfreien Mobilität.“ 

Die B-Klasse Electric Drive ermöglicht mit ihrem drehmomentstarken Elektromotor temperamentvollen und souveränen Fahrspaß – und das lokal emissionsfrei. Für den leisen und lokal emissionsfreien  Antrieb sorgt ein 132 kW starker Elektromotor, der – für Elektroantriebe typisch – vom Start an sein maximales Drehmoment von 340 Nm bereitstellt. Ergebnis ist eine ausgesprochen kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand. Für den Normsprint von null auf 100 km/h benötigt die elektrisch angetriebene B-Klasse nur 7,9 Sekunden. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 16,6 kWh / 100 km setzt die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neue Maßstäbe. In Deutschland ist der jüngste Neuzugang der Mercedes-E-Modellpalette seit Ende letzten Jahres erhältlich.

„Mit der B-Klasse Electric Drive haben wir nach dem elektrischen smart fortwo ein fünfsitziges, voll alltagstaugliches (Familien-)Fahrzeug auf die Straße gebracht, das Umweltverträglichkeit und Fahrspaß ideal miteinander kombiniert. Weder beim Stauraum noch bei der Ausstattung müssen unsere Kunden auf den gewohnten Mercedes-Komfort verzichten“, ergänzte Weber.

„Nahezu geräuschlos, sehr effizient und vor allem emissionsfrei – das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern mit elektrischen Fahrzeugen bereits jetzt Realität“, so Minister Hermann. „Elektroautos machen Spaß. Zudem rechnen sie sich nicht nur hinsichtlich der in Deutschland bis 2020 geltenden Kfz-Steuerbefreiung: Mit Null Gramm CO2-Ausstoß und einem Verbrauch von rund 17 KWh / 100 km sparen wir ca. 10 Kilogramm CO2 bzw. 4 Liter Kraftstoff im Durchschnitt gegenüber einem herkömmlichen Diesel-Wagen. Die anfallenden Stromkosten belaufen sich dabei auf weniger als 4 Euro / 100 km. Zudem laden wir natürlich nur grünen Strom und sind damit besonders nachhaltig. Mit 150 bis 200 Kilometer hat man eine gute Reichweite“, erläutert Hermann. 

Die Landesregierung unterstützt und fördert die Markteinführung von E-Fahrzeugen auf vielfältige Weise. So wurde erst 2014 beispielsweise ein Kabinettsbeschluss verabschiedet, der den E-Fahrzeuganteil der Landesflotte auf 10 Prozent festlegt. „Wir sind echte Vorreiter in Sachen innovativer Technologien und hoffen, dass Kommunen und Landkreise unserem Vorbild folgen“, so Hermann. 

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) unterstützt die Initiative Hessens, den Kauf von gewerblich genutzten E-Fahrzeugen und Ladestationen steuerlich über eine befristete Sonderabschreibung zu fördern. Minister Hermann dazu: „Diese Sonderabschreibung ist der Anreiz, den der Markt braucht – auch der Gebrauchtwagenmarkt.“

Die Landesregierung hat das Ziel, Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität zu machen. Mit seiner Kampagne „Neue Mobilität: bewegt nachhaltig“ informiert das MVI unter www.neue-mobilitaet-bw.de über Fortschritte und aktuelle Projekte. Das Konzept beinhaltet die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und die bessere Vernetzung der Verkehrsträger untereinander, eine bessere Infrastruktur für umweltfreundliche Fahrzeuge, fahrrad- und fußgängerfreundliche Wege sowie einen leistungsstarken Öffentlichen Personennahverkehr. E-Mobilitätsförderung ist daher nicht auf Pkws begrenzt, auch Busse und Räder werden elektrifiziert.

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