Wer ein E-Auto fährt, muss regelmäßig an die Ladesäule. Damit das im Alltag reibungslos funktioniert, treibt das Land den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran.
Sicher laden im ganzen Land
Bereits seit 2019 hat Baden-Württemberg ein flächendeckendes Sicherheitsladenetz – genannt SAFE. Es garantiert, dass im Umkreis von wenigen Kilometern auf jeden Fall eine öffentliche Ladesäule verfügbar ist – in der Stadt wie auf dem Land. Die Ladesäulen wurden dafür strategisch aufs ganze Land verteilt.
Seitdem hat sich viel getan. Die Anzahl der E-Autos steigt, und auch das Ladenetz im Land ist weiter kräftig gewachsen. Heute gibt es über 35.000 öffentliche Ladepunkte in Baden-Württemberg (Stand: 1. Juli 2026). Man findet sie auf öffentlichen Parkplätzen, an Bundes- oder Landesstraßen oder direkt vor der eigenen Haustür am Straßenrand.
Klarer Plan für die Zukunft
In den nächsten Jahren möchte die Landesregierung die Ladeinfrastruktur für E-Autos weiter ausbauen. Denn die Elektromobilität ist die zentrale Zukunftstechnologie – neben alternativen klimafreundlichen Antriebskonzepten, klimafreundlichen Kraftstoffen und ergänzenden Übergangstechnologien.
Das Land möchte, dass das Laden zukünftig verbraucherfreundlicher wird – mit fairen und transparenten Preisen, einfachen Bezahlmöglichkeiten sowie möglichst vielen Ladepunkten. Auch soll bidirektionales Laden eine größere Rolle spielen. Dieses kann unsere Stromnetze stabilisieren, indem E-Fahrzeuge als mobile Stromspeicher genutzt werden.
Unterstützung gibt es dabei vom Verkehrsministerium unter anderem in Form von Förderprogrammen. Dank dieser erhalten Kommunen und Wirtschaft finanzielle Hilfe beim Netzausbau und beim Aufstellen von öffentlichen Ladesäulen.
Gut geplant: Digitale Unterstützung für den Ausbau vor Ort
Den Ausbau der Ladeinfrastruktur vor Ort planen Fachleute. Um sie bestmöglich bei der Standortsuche für Ladesäulen und deren Bau zu unterstützen, stellt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur praxisnahe Werkzeuge zur Verfügung:
- Das MasterplanTOOL: Hilft Kommunen dabei, schrittweise einen individuellen lokalen Maßnahmenplan zu erstellen.
- Das LadeLernTOOL: Eine E-Learning-Plattform, die Verwaltungsmitarbeitende rund um Planung und rechtliche Rahmenbedingungen schult.
- Das FlächenTOOL: Eine digitale Plattform, die freie Flächen für Ladesäulen im Land vermittelt, damit Betreiber und Eigentümer zueinanderfinden.
- Das StandortTOOL: Es unterstützt Bundesländer, Kommunen und Netzbetreiber bei der Ausbauplanung vor Ort und stellt der breiten Öffentlichkeit Informationen zu Bedarf, Ist-Zustand und Ausbauaktivitäten zur Verfügung.













