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Sanierung der Bundesstraße 33 neu bei Singen beginnt

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Die Landesregierung setzt die Politik der nachhaltigen Sanierung des Bundesfernstraßen- und des Landesstraßennetzes fort. Wie die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, Gisela Splett, MdL am Mittwoch mitteilte, wird das Regierungspräsidium Freiburg ab Dienstag, den 16. September die Fahrbahn auf den Streckenabschnitten der B33 neu in Fahrbahnrichtung Konstanz zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Steißlingen und in Fahrbahnrichtung Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Radolfzell und der Anschlussstelle Steißlingen erneuern.

Der Fahrbahnbelag ist in die Jahre gekommen und weist starke Schäden auf. In den letzten Jahren wurde bereits die Überholspur saniert, die jetzige Sanierung umfasst die rechte Fahrspur sowie den Standstreifen. Daher steht während den Bauarbeiten jeweils nur ein Fahrstreifen in beiden Streckenabschnitten zur Verfügung. Staatssekretärin Splett bat die AutofahrerInnen um Geduld, da Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen werden können: „Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Anfang Oktober andauern. Wichtig ist, noch vor einem möglichen Wintereinbruch den Autofahrern in diesem Streckenbereich eine sichere und gute Fahrbahn zu bieten.“

Die Fahrbahndecke wird auf einer Länge von 7 km und  einer Fläche von ca. 42.000m² erneuert. Dazu wird die alte Fahrbahndecke ca. 4 cm tief abgefräst und anschließend in dieser Stärke wieder aufgebaut. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahmen belaufen sich auf ca. 1,10 Mio. € und werden vom Bund getragen.

Die dauerhafte Sicherung und Gewährleistung nachhaltiger Mobilität ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Die Sanierung und der Erhalt des bestehenden Straßennetzes stehen dabei für die Landesregierung im Vordergrund. Aufgrund der in den letzten Jahren stetigen Verschlechterung des Straßenzustandes in Baden-Württemberg hat die Landesregierung mit dem 4-Säulen-Modell das Ziel formuliert, eine deutliche Verbesserung der Straßen herbeizuführen. Das 4-Säulen-Modell beinhaltet die Verstärkung und Verstetigung der Erhaltungsmittel, den nachhaltigen Einsatz der Haushaltsmittel durch Mittelverteilung nach objektiven Kriterien, die Erprobung neuartiger, kostengünstiger und umweltfreundlicher Bauverfahren und eine Kostenreduzierung durch Standardanpassung.

In Anbetracht der festgestellten Zustandsverschlechterungen ist es erforderlich, künftig deutlich mehr Ressourcen im Bereich der Erhaltung einzusetzen. „Mit einem erhöhten Ressourceneinsatz kann eine Trendwende erreicht werden und der Erhaltungszustand wird sich verbessern“, betonte Staatssekretärin Splett zum Baubeginn der Sanierungsmaßnahme. Nach der aktuellen Finanzplanung stiegen die vom Bund für Baden-Württemberg für Erhaltungsinvestitionen vorgesehenen Mittelansätze kontinuierlich auf 350 Mio. Euro an, so dass in den kommenden Jahren ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen werden. 

Um eine Verbesserung des Landesstraßennetzes zu erreichen, sind jährlich mindestens 100 Mio. Euro notwendig. Die Landesregierung hat in diesem Jahr die Erhaltungsmittel auf insgesamt 125 Mio. Euro verstärkt, so dass nach Abzug der Rückzahlungen für das von der Vorgängerregierung aufgelegte Landesinfrastrukturprogramm in Höhe von 23,3 Mio. Euro rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

 

 

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