Radverkehr

Trendsetter der Radverkehrsförderung stellen in Nantes Lösungen städtischer Verkehrsprobleme vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Staatssekretärin Splett präsentiert Fortschritte der baden-württembergischen Radverkehrspolitik vor internationalen ExpertInnen.

„Ich freue mich, auf der Velo City 2015 die Radverkehrspolitik Baden-Württembergs darstellen zu können. Wir sind dabei, uns in die Gruppe von Regionen und Metropolen wie Kopenhagen, Amsterdam und London einzureihen, die die Potentiale der Radverkehrsförderung erkannt haben und die Vorteile des Radverkehrs für die Lebensqualität und die Lösung der Verkehrsprobleme aktiv nutzen“, so Staatssekretärin Gisela Splett auf der internationalen Konferenz „Velo-City 2015“ im französischen Nantes am 5. Juni 2015. 

Unter dem Motto ‚More people cycling, more often!‘ kommen 1.400 VerkehrsexpertInnen aus 40 Ländern und 80 Organisationen in Nantes zusammen. Nantes, bereits 2013 ‚Grüne Hauptstadt Europas‘ und von der ‚Copenhagenize Design Company‘ als eine der fahrradfreundlichsten Städte Europas bewertet, ist vom 2. bis 5.Juni Gastgeber der Velo-City Konferenz.

Die Wende hin zu nachhaltiger Mobilität könne nur durch die stärkere Integration des Fahrrads in den Alltag der Baden-WürttembergerInnen erfolgreich sein. Baden-Würt-temberg befinde sich im Vergleich zu globalen Spitzenreitern der Radverkehrsförderung noch in einem Nachholprozess. Die Anstrengungen des Landes werden aber auch über die Grenzen hinweg wahrgenommen. Dies zeige unter anderem die Einladung zur Velo City-Konferenz, so Splett.

Beispielsweise hat das Land eine innovative RadSTRATEGIE, als Grundlage der Radverkehrsförderung bis 2025 entwickelt. Mit dieser werden für die Zukunft weitere Handlungsbedarfe identifiziert, Ideen für intelligente Radverkehrsförderung entwickelt und deren Umsetzung vorbereitet. Mit dem RadNETZ schafft das Land gemeinsam mit Städten und Gemeinden ein flächendeckendes und durchgängiges Angebot von Routen, die sicher und gut ans Ziel führen. „Das RadNETZ ermöglicht es, die Mittel für den Ausbau der Radwege genau dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Netzlücken werden nach und nach geschlossen“, so Splett. Mit der Kommunikationsinitiative RadKULTUR ist Baden-Württemberg das erste Bundesland, das seine Anstrengungen zur Radverkehrsförderung systematisch kommunikativ begleitet, ergänzte Splett. 

Radverkehrsförderung liegt weltweit im Trend. Baden-Württemberg wird immer stärker zur Pionierregion nachhaltiger Mobilität, die ihren Nachholbedarf erkennt und diese Herausforderungen aktiv angeht. Splett lud die TeilnehmerInnen der Velo-City-Konferenz ein, spätestens 2017 nach Baden-Württemberg zu kommen. Dann werden zahlreiche Partner im ganzen Land den 200-sten Geburtstag der Erfindung des Fahrrades durch Karl Drais feiern. 

Weitere Informationen und Einzelheiten zu diskutierten Themen, Programm und TeilnehmerInnen der Velo-City 2015 in Nantes gibt es unter www.velo-city2015.com.

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart