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Die Region und ihre Partner

Städte, Gemeinden und Partner arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Mobilität und koordinierte Verkehrssteuerung in der Region.

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Eine Frau steht an einem Tisch an dem gerade andere eine Gruppenarbeit durchführen.

Im Großraum Heilbronn Neckarsulm treffen wirtschaftliche Stärke, innovative Mobilität und zentrale Lage aufeinander. Diese Kombination macht die Region Heilbronn Neckarsulm zu einem idealen Modellgebiet für die erstmalige Umsetzung eines Regionalen Verkehrsmanagements in Baden-Württemberg. Hier werden neue Lösungen entwickelt und erprobt, die den Verkehr über kommunale und institutionelle Grenzen hinweg intelligent steuern und die Mobilität für alle verbessern. Die Erfahrungen aus Heilbronn Neckarsulm dienen als Vorbild für weitere Regionen im Land.

Eine starke Region mit klarem Auftrag

Die Region Heilbronn Neckarsulm ist geprägt von einer starken Wirtschaft, attraktiven Wohngebieten und einer zentralen Lage in Baden-Württemberg. Mit über 100.000 Erwerbstätigen in Heilbronn und über 40.000 Arbeitsplätzen in Neckarsulm ist die Region einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorten in Baden-Württemberg. Hier leben und arbeiten Menschen, die täglich auf funktionierende Mobilität angewiesen sind.

Um den wachsenden Ansprüchen der Bewohner:innen gerecht zu werden, hat der Steuerkreis des Mobilitätspakts Heilbronn Neckarsulm am 15. April 2024 den Grundstein für das Regionale Verkehrsmanagement gelegt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg wurde das Regionale Verkehrsmanagement als neue Maßnahme in den Mobiltätspakt aufgenommen. Damit entsteht ein organisatorischer und planerischer Rahmen, der die Grundlage für ein zukunftsweisendes Verkehrsmanagement bildet.

14 Partner, ein Ziel

14 Partner haben sich zusammengeschlossen, um das Regionale Verkehrsmanagement Heilbronn Neckarsulm zu verwirklichen. Jeder bringt seine spezielle Expertise und Verantwortung in das Projekt mit ein:

  • Behörden, Landkreise, Kommunen: Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg steuert den Prozess und bietet Unterstützung bei der technischen Umsetzung. Das Landratsamt Heilbronn vertritt die Interessen des Landkreises. Das Regierungspräsidium Stuttgart bringt die regionale Perspektive ein. Die Städte Heilbronn, Neckarsulm, Bad Friedrichshall und Bad Rappenau vertreten die kommunalen Belange.
  • Die Wirtschaft: Die Schwarz Mobility Solutions und die Audi AG stehen für die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft. Sie bringen modernste Technologien und ihr Know-How aus der Umsetzung von Mobilitätslösungen, Entwicklung digitaler Dienste und firmeninterner Fahrgemeinschaften ein. Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken vertritt die Interessen der gesamten regionalen Wirtschaft.
  • Die Infrastrukturbetreiber: Die Autobahn GmbH des Bundes ist verantwortlich für die Autobahnen in der Region. Die Stadtwerke Heilbronn und ihre Verkehrsbetriebe sorgen für den öffentlichen Personennahverkehr. Der Nahverkehrsverbund Baden-Württemberg (NVBW) koordiniert den regionalen ÖPNV.
  • Einsatzkräfte: Die Polizei Heilbronn gewährleistet die Verkehrssicherheit und bringt ihre Erfahrungen aus dem täglichen Einsatz ein.

Koordiniert statt isoliert

Verkehr macht nicht an Stadt- oder Landkreisgrenzen Halt. Baustellen, Staus oder Umleitungen wirken sich immer auch auf Nachbargemeinden aus. Deshalb ist die enge Zusammenarbeit der Partner der Schlüssel: Maßnahmen werden gemeinsam abgestimmt und koordiniert, anstatt isoliert umgesetzt. So können beispielsweise Ampeln unterschiedlicher Zuständigkeiten gemeinsam gesteuert, um Ausweichverkehre bestmöglich zu leiten.

So entsteht ein intelligentes und vernetztes Verkehrsmanagement, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Ein Modell für die Zukunft

Die Region Heilbronn Neckarsulm übernimmt eine Vorbildfunktion für andere Regionen. Die 14 Partner zeigen, wie sich Verkehr über Zuständigkeits- und Gebietsgrenzen hinweg intelligent steuern lässt. Hier entsteht ein Verkehrsmanagement, das für alle funktioniert: sicherer, umweltschonender und flüssiger Verkehr.

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