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Vom Problem zur Lösung: Drei Schritte zur vernetzten Mobilität

Damit die Region Heilbronn-Neckarsulm vom Verkehrsmanagement profitiert, braucht es einen klaren Fahrplan: In drei Schritten entwickeln alle Partner gemeinsam Lösungen.

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Eine Gruppe von Männern und Frauen sitzen an einem Tisch und arbeiten.

Das Regionale Verkehrsmanagement Heilbronn Neckarsulm entsteht in drei aufeinander aufbauenden Schritten. Zunächst erfassen Expert:innen systematisch alle Verkehrsprobleme der Region. Diese Verkehrsprobleme sind anschließend digital
in einer interaktiven Karte dokumentiert. Daraus aufbauend werden gemeinsam Maßnahmen und Strategien für sicheren, flüssigen und umweltfreundlichen Verkehr entwickelt. Im dritten Schritt entstehen verbindliche Vereinbarungen mit klaren Zuständigkeiten und automatisierten Abläufen. Das Prozessvideo zeigt anschaulich, wie aus einzelnen Problemen ein koordiniertes Gesamtsystem wird.

Schritt 1: Grundlagenermittlung – Das Fundament für intelligentes Verkehrsmanagement

Zu Beginn werden gemeinsam mit den Expert:innen systematisch Verkehrsprobleme in der Region Heilbronn Neckarsulm erfasst: Staus, Unfallschwerpunkte oder fehlende Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs. Diese Informationen
werden nach einheitlichen Kriterien dokumentiert und in einer digitalen Karte dargestellt.

Neben Verkehrsdaten fließt auch das Wissen regionaler Expert:innen aus Kommunen, Verwaltung, ÖPNV, Wirtschaft und Einsatzkräften ein. Alle Problemstellen werden in einer Datenbank gesammelt, bewertet und priorisiert.

So entsteht eine solide Grundlage, auf der die nächsten beiden Schritte der Vorplanung und Entwurfsplanung gezielt aufbauen können.

Schritt 2: Vorplanung – Maßnahmen für eine bessere Mobilität

Im zweiten Schritt entstehen aus den ermittelten Verkehrsproblemen konkrete Lösungen. Expert:innen priorisieren die wichtigsten Problemfelder und erarbeiten in Workshops gezielte Maßnahmen für mehr Sicherheit, bessere Verkehrsflüsse und
nachhaltige Mobilität.

Die wirksamsten Ansätze werden in Steckbriefen festgehalten, die alle relevanten Informationen – von beteiligten Partnern über den Handlungsbereich bis zu erwarteten Wirkungen zusammenfassen. So entsteht ein erster Bauplan für ein koordiniertes Verkehrsmanagement in der Region.

Schritt 3: Entwurfsplanung – Konkrete Strategien für die Umsetzung vor Ort

Im dritten Schritt werden die Strategien aus der Vorplanung konkretisiert und räumlich verortet. Gemeinsam legen alle Partner fest, wo die Maßnahmen greifen, welche Technik benötigt wird und wer welche Aufgaben übernimmt.

Jede Strategie wird in einem Steckbrief festgehalten, der die klaren Abläufe, Zuständigkeiten und Systeme definiert. So entsteht ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das im Ernstfall automatisch reagiert: Ampeln schalten um, Umleitungen werden aktiviert, Reisende erhalten neue Routenvorschläge.

Am Ende stehen verbindliche Vereinbarungen zwischen allen Partnern – die Grundlage für ein intelligentes und gemeinschaftlich gesteuertes Verkehrsmanagement in der Region.

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