Einleitung

Darum geht es

Staus, Verspätungen, Ausweichverkehr: Die Region braucht koordinierte Lösungen. Partner arbeiten zusammen für intelligentes Verkehrsmanagement.

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Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Tisch und schauen auf Post-it Zettel.

Täglich sind zahlreiche Menschen im Großraum Heilbronn Neckarsulm mobil – mit dem Auto, Bus und Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß. Dennoch kommt es häufig zu stockender Verkehr, Verspätungenbei Bus und Bahn sowie Staus und ungeplanten Umwegen im Berufs- und Lieferverkehr. Diese Herausforderungen verursachen Zeitverluste, zusätzliche Kosten und führen zu erhöhten Emissionen.

Das Problem: Fehlende Koordination über Gebietskörperschaften hinaus

Der Verkehr wird heute nicht ganzheitlich gedacht und gesteuert. Städte, Behörden und Unternehmen setzen eigene Maßnahmen um. Doch Verkehrsprobleme halten sich nicht an Zuständigkeits- oder Gebietsgrenzen. Was in einer Kommune passiert, wirkt sich auf die Nachbargemeinde aus. Ein Stau auf der Autobahn führt zu Ausweichverkehr in den Ortschaften. Eine Störung im öffentlichen Verkehr bringt mehr Autos auf die Straße. Fehlende Bevorrechtigungen im Radverkehr sorgen für mehr Autofahrten.

Die Lösung: Ein „Verkehrsdirigent“ für die Region

Genau hier setzt das Regionale Verkehrsmanagement an. Es funktioniert wie ein intelligenter Verkehrsdirigent, der alle Mobilitätsformen vernetzt und dafür sorgt, dass der Verkehr sicherer, umweltverträglicher und flüssiger für alle läuft.
Partner aus Städten, Gemeinden und Landkreisen, das Regierungspräsidium und Verkehrsministerium, Einsatzkräfte sowie die Wirtschaft arbeiten koordiniert zusammen. Gemeinsam steuern sie Mobilität intelligenter und komfortabler. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg schafft den organisatorischen und planerischen Rahmen für diese Zusammenarbeit.

Gemeinsame Ziele, koordinierte Umsetzung

Grundlage ist ein gemeinsam beschlossenes Zielkonzept, das allen Beteiligten Orientierung gibt. Es legt fest, dass der Verkehr nicht nur besser, sondern auch nachhaltiger, vernetzter und digitaler werden soll. Alle Mobilitätsformen werden berücksichtigt: von Bus und Bahn über Auto und Motorrad bis hin zum Rad- und Fußverkehr.

Die Partner verstehen Regionales Verkehrsmanagement als langfristige gemeinsame Aufgabe. Schwerpunkte, Ziele und Maßnahmen werden zusammen beschlossen. Jeder Partner setzt sie im Rahmen seiner Zuständigkeiten selbständig um. So entstehen koordinierte Lösungen für regionale Verkehrsprobleme.

Unsere Mission

Wir wollen eine Region schaffen, in der Mobilität sicherer, umweltschonender und flüssiger ist. Das erreichen wir mithilfe eines intelligentes und vernetztes Verkehrsmanagement. Ziel ist eine zuverlässige Mobilität für alle und die Steigerung der Lebensqualität für die Menschen im Großraum Heilbronn Neckarsulm.

Illustration einer Stadtszene mit Verkehrsmitteln wie Rad, Auto und Bahn.
Video

Was funktioniert Regionales Verkehrsmanagement in Heilbronn Neckarsulm?

Diese Entscheidung basiert auf mehreren Faktoren:

Verkehrliche Herausforderungen

Die Region steht vor typischen Problemen städtischer Mobilität: Verspätungen des ÖPNV, Wartezeiten im Rad- und Fußverkehr, Staus in den werktäglichen Verkehrsspitzen und Ausweichverkehre durch Pendlerströme. All das kostet Zeit, Geld und Nerven und führt zu weiteren Emissionen.

Verteilte Zuständigkeiten

Bisher verfolgen Städte, Behörden und Unternehmen jeweils eigene Ansätze, um Verkehrsprobleme zu bewältigen. Da diese Herausforderungen jedoch nicht an Verwaltungs- oder Gemeindegrenzen enden, ist eine abgestimmte, gemeinsame Herangehensweise unverzichtbar.

Wirtschaftliche Bedeutung

Durch die Bedeutung als wichtiger Wirtschaftsstandort mit Unternehmen wie Audi und der Schwarz Gruppe ist das Verkehrsaufkommen in der Region hoch. Ein funktionierendes Verkehrssystem ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von entscheidender Bedeutung.

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