Erfolgsgeschichten


  • Vielseitiges Arbeitsfeld und weitreichende Entwicklungsmöglichkeiten

    Franziska Rumpel leitet den Fachbereich Straßenbau beim Landratsamt Sigmaringen

    „Ich schätze an meiner Tätigkeit das breite Aufgabenspektrum, die hohe Entscheidungsbefugnis, die Arbeit in Gremien, aber auch die Interaktion mit Menschen.“


    Franziska Rumpel leitet den Fachbereich Straßenbau beim Landratsamt Sigmaringen. Davor studierte Sie Infrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik in Stuttgart. Ihren Masterabschluss machte Sie berufsbegleitend im Bereich Projektmanagement Bau und absolvierte im Anschluss das zweijährige Straßenbaureferendariat.

    „Das erste Mal kam ich mit der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg im Zuge meines sechsmonatigen Praxissemesters beim Bau des Einhorn-Tunnels in Schwäbisch Gmünd in Kontakt. Es sollte dann nochmals drei Jahre dauern bis der zweite Kontakt wegweisend für meine berufliche Laufbahn werden sollte.

    Während meines Masterstudiums arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und erarbeitete an der Hochschule Biberach den Forschungsbericht „Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf den Straßenbetriebsdienst (KLIBET)“ im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen. Diese Forschungsarbeit weckte mein Interesse für den Straßenbetriebsdienst und bestärkte mich in meinem Entschluss das zweijährige Straßenbaureferendariat zu absolvieren.

    Das Straßenbaureferendariat machte mich fit für alle Aufgaben, die im Bereich der Straßenbauverwaltung anfallen. Diese Stelle zeichnet sich durch eine hohe Führungsverantwortung und einen vielfältigen Aufgabenbereich aus. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Fachbereich beschäftigt. Hauptaufgabe ist der Straßenbetriebsdienst. Auf 876 km Straßennetz muss die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Hierfür bilden drei Straßenmeistereien, deren Aufgaben u. a. der Winterdienst, die Grünpflege und die Beseitigung von Schlaglöchern sind, sowie eine Bauamtswerkstatt, die für die Instandhaltung des erforderlichen Fuhrparks zuständig ist, die Basis. Darüber hinaus gehören auch die Planung, der Bau und die Erhaltung des 400 km langen Kreisstraßennetzes zum Aufgabengebiet."


  • Das Praktikum als Karriere-Sprungbrett

    Elena Ricken, Referentin im Bereich Lärmschutz

    „Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen und die Verantwortung, die mir bereits während meines Praktikums anvertraut wurde, machten mir Lust auf mehr."


    Elena Ricken arbeitet als Referentin im Bereich Lärmschutz beim Ministerium für Verkehr. Davor absolvierte Sie während Ihres Studiums ein Praktikum im Bereich Verkehrsökologie und Naturschutz, in dessen Rahmen Sie auch ihre Bachelorarbeit verfasste.

    „Am Ende meines Studiums bekam ich von den ehemaligen Kollegen den Hinweis auf eine freie Referentenstelle im Lärmschutz, welche gut zu meinem Master passte. Meine neue Aufgabenstellung umfasst alle Themen rund um Lärm und ermöglicht mir Einblicke in einen komplexen Sachverhalt, sowie die Möglichkeit aktiv an der Verbesserung der Lärmsituation in Baden-Württemberg mitzuwirken. Die neue, vielfältige Herausforderung macht mir Spaß und sorgt zusammen mit der positiven Arbeitsatmosphäre dafür, dass ich jeden Tag aufs Neue gerne zur Arbeit komme."


  • Als Juristin oder Jurist in die öffentliche Verwaltung? Eine gute Entscheidung!

    Paul Schulé arbeitet als Referent im Bereich Lärmschutz und Luftreinhaltung

    „Die öffentliche Verwaltung bietet Juristinnen und Juristen erstklassige Karrieremöglichkeiten und spannende Aufgaben“


    Paul Schulé arbeitet als Referent im Bereich Lärmschutz und Luftreinhaltung beim Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Davor absolvierte er ein Jurastudium und schloss dieses als Verwaltungsjurist ab.

    „Als Juristin oder Jurist in die öffentliche Verwaltung? Eine gute Entscheidung! Denn entgegen der landläufigen Ansicht, dass die Arbeit als Verwaltungsjuristin oder Verwaltungsjurist langweilig und der Tätigkeit in einer großen Kanzlei nachstehe, der irrt sich. Kein anderer juristischer Arbeitsbereich vereint in sich so viele unterschiedliche Berufsbilder wie der öffentliche Dienst. Als Verwaltungsjuristin oder Verwaltungsjurist beim Land Baden-Württemberg nimmt man eine rechtsberatende, gestaltende und verwaltende Tätigkeit wahr. Es liegen dabei spannende und komplexe Aufgaben zugrunde, die im Regelfall nicht nur einer juristischen sondern einer interdisziplinären Bearbeitung bedürfen.

    Dies alles spiegelt sich in meinem derzeitigen Aufgabenbereich wider. Unmittelbar mit Beginn der Tätigkeit im Ministerium für Verkehr, durfte ich die Gerichtsverfahren im Bereich der Luftreinhaltung begleiten, maßgeblich an den zu treffenden Entscheidungen mitwirken und dabei eine tragende Rolle mit viel Verantwortung einnehmen. Bei den Gerichtsverfahren handelte es sich um Verfahren auf allen Ebenen der Verwaltungsgerichtsbarkeit, selbst bis hoch zum Bundesverwaltungsgericht. Die Gerichtsentscheidungen füllten anschließend die Zeitungen und waren Gesprächsthema im ÖPNV. Es ist ein tolles und erfüllendes Gefühl, wenn die eigene Arbeit die Menschen so bewegt und damit wahrgenommen wird. Eine bessere Entscheidung, als den Wechsel von der Finanzbranche zum Land Baden-Württemberg, hätte ich nicht treffen können.“


  • Kind und Karriere

    Kathrin Nill

    "Der öffentliche Dienst ermöglicht mir als Mutter aus flexiblen Arbeitsmodellen und -zeiten zu wählen und Karriere zu machen".


    Kathrin Nill arbeitet als Referentin im Bereich Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit beim Ministerium für Verkehr. Dank flexibler Arbeitsmodelle kann sie den Job und Ihre Familie mit drei Kindern unter einen Hut bringen.

    „Manche Klischees stimmen – und das ist auch gut so: denn als Mutter von drei Kindern im öffentlichen Dienst zu arbeiten, gibt mir und allen anderen Eltern die Möglichkeit aus vielen Arbeitsmodellen zu wählen. Ich arbeite nicht nur in Teilzeit um meine Familie und meinen Beruf unter eine Hut zu bekommen, sondern auch zwei Vormittage von zu Hause aus. Ich bin so flexibler und spare rund vier Stunden Pendeln an diesen Tagen. Nach der Elternzeit bin ich wieder auf meiner Position als Referentin eingestiegen und trage die gleiche große Verantwortung wie zuvor. Der oftmals beschworene Karriereknick nach der Elternzeit bleibt im öffentlichen Dienst aus. Kind und Karriere funktioniert!“