: Als Juristin oder Jurist in die öffentliche Verwaltung? Eine gute Entscheidung!

Zwei Männer stehen im Anzug auf einem Dach und halten ein Schild mit dem Wappen des Verkehrsministeriums in die Kamera.
„An der Welt von morgen mitarbeiten“

Paul Schulé und Philipp Baumgartner sind Juristen und als Referenten im Ministerium für Verkehr beschäftigt. Paul Schulé arbeitet im Bereich des Lärmschutzes und der Luftreinhaltung, Philipp Baumgartner ist im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs für Infrastrukturmaßnahmen zuständig.

Paul Schulé

„Das Ministerium für Verkehr hat nichts mit dem verbreiteten Image einer „angestaubten“ öffentlichen Verwaltung gemein. Die Tätigkeit ist spannend, abwechslungsreich, anspruchsvoll und geprägt von tagesaktuellen Entwicklungen, meist dicht am politischen Geschehen.

Das kann von der Beantwortung einer Presseanfrage über die Erstellung von Unterlagen für eine Ministerratssitzung bis zur aktiven Teilnahme an Ausschusssitzungen des Landtags reichen. Daneben gibt es auch langfristig angelegte Projekte. In meinem Fall ist das beispielweise die Luftreinhalteplanung oder auch die Begleitung von Gesetzesvorhaben. Konzeptionelles Denken sowie gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten sind hier wesentlich.

Nach der Arbeit gibt es aber auch noch einen Feierabend. „Work Life Balance“ ist im Verkehrsministerium nicht nur Floskel, sondern gelebte Praxis!

Würde ich mich wieder für diese Arbeit entscheiden? Ja!“

Philipp Baumgartner

„Als ich mein Jurastudium begann, hatte ich noch nicht die Vorstellung, später einmal im Verkehrsministerium zu arbeiten. Erst im Referendariat wurde mir bewusst, wie attraktiv und vielfältig eine Tätigkeit in der Verwaltung und gerade in einer obersten Landesbehörde ist:

Derzeit arbeite ich im Referat für Infrastrukturförderung im Bereich des ÖPNV. Bereits zu Beginn meiner Tätigkeit begleitete ich ein größeres Rechtsetzungsverfahren. Dies war herausfordernd, aber auch äußerst reizvoll. Besondere Bedeutung hatte dabei, gegenüber anderen Ministerien und Beteiligten für den Regelungsentwurf zu werben und die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen. Spannend fand ich, welche politische Dimension ein solches Verfahren hat.

Bei meiner Tätigkeit profitiere ich vom Austausch und der guten Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen.

Meine Entscheidung habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut.“

 

: Zwei Bauingenieurinnen in Führungspositionen –Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt

Zwei Frauen stehen auf einem Dach und halten gemeinsam mit der Hand ein Schild mit dem Wappen des Verkehrsministeriums.
„Frauenpower im Verkehrsministerium Baden-Württemberg“

Ina Uhlmann (Referatsleiterin) und Cornelia Bosbach (stellvertretende Referatsleiterin) leiten das Referat „Grundsätze der Planung, Straßenbautechnik und Digitalisierung“ in der Abteilung „Straßenverkehr, Straßeninfrastruktur“ im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.

„Wir freuen uns, dass immer mehr engagierte Bauingenieurinnen die verantwortungsvollen und vielfältigen Tätigkeiten in der Landesverwaltung und im Verkehrsministerium erkennen und die ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten nutzen. Wir können nur sagen: Es lohnt sich!

Nach dem Bauingenieurstudium in Weimar und Kaiserslautern und Erfahrungen in der Privatwirtschaft, haben wir das zweijährige Straßenbaureferendariat beim Land Baden-Württemberg absolviert. Beruf und Familie konnten wir immer - auch mit wachsender Kinderzahl – dank flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsformen vereinbaren.

Wir erhielten die Gelegenheit, in einem zu Beginn unserer Tätigkeit noch stark männlich geprägten Berufsbild, alle Aufgabenbereiche für Straßenbauingenieurinnen und Straßenbauingenieure von der Linienbestimmung bis zur Verkehrsfreigabe auf verschiedenen Verwaltungsebenen auszuüben. Die vielfältigen Erfahrungen haben uns ermutigt, Führungsaufgaben auch in Teilzeit anzustreben und zu übernehmen.

Als weibliches Führungs-Tandem verfolgen wir gemeinsam ein Ziel: den Verkehr auf den Straßen unseres Landes effizienter, umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten. Asphalt und Beton sind schon lange nicht mehr unsere alleinigen Kernthemen. Wir gestalten wegweisende Aufgabenbereiche der Zukunft wie neue Technologien und die Digitalisierung mit.

Durch die flexiblen Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle im Verkehrsministerium können wir auch für unsere Familien da sein und uns ehrenamtlich zum Beispiel im Elternbeirat und in Sportvereinen engagieren. Die Bestätigung und Zufriedenheit ist uns im Beruf genauso wichtig wie im Privatleben.“

 

: Berufsausbildung im Verkehrsministerium – zuverlässiger Partner in Ausbildung und Berufseinstieg

Porträtfoto von drei Menschen. Links und rechts stehen zwei junge Frauen. In der Mitte ein junger Mann.
„Ausbildung beim Verkehrsministerium: Vielseitige und spannende Aufgaben warten auf Sie!“

Justin Emmerich, Lidia Mitreva und Loreen Mann absolvieren eine Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kauffmann für Büromanagement im Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Der Ausbildungsschwerpunkt liegt in den Bereichen „Assistenz und Sekretariat“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement“.

Lidia Mitreva

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Berufswahl: Ich finde es spannend, in einer modernen Verwaltung im Zentrum des Zeitgeschehens in Baden-Württemberg zu arbeiten. Dabei komme ich ständig mit neuen interessanten Themen in Berührung; von den Kolleginnen und Kollegen werde ich sehr gut gefördert und betreut.“

Justin Emmerich

„Meiner Zukunft blicke ich zuversichtlich entgegen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im Verkehrsministerium stehen mir viele Türen für eine Tätigkeit im Sekretariats- und Assistenzbereich in der öffentlichen Verwaltung offen. Später möchte ich mich vielleicht weiter qualifizieren. Die Möglichkeiten mit dieser Ausbildung sind vielfältig...“

Loreen Mann

„In der Ausbildung erhalte ich vielseitige Einblicke in die interessanten und unterschiedlichen Ausbildungsbereiche. Anfangs hatte ich Vorurteile, dass die Verwaltung 'steif' sein könnte. Diese Befürchtung hat sich schon bei der herzlichen Begrüßung in Luft aufgelöst. Ich fühle mich an- und aufgenommen.“

 

: Einstieg in den Beruf in einer obersten Landesbehörde?
Das Verkehrsministerium macht´s möglich.

Jacqueline Soulier steht auf der Dachterasse mit einer Aktenmappe in den Händen. Im Hintergrund erkennt man den Schlossplatz.
„Praktikum im Verkehrsministerium – erstklassige Chance zur Berufsorientierung“

Frau Jacqueline Soulier absolvierte zunächst ein Praktikum im Verkehrsministerium und startete nach Abschluss ihres Studiums der Geographie als Sachbearbeiterin im Referat Ausbaustrategie Öffentliche Mobilität. Eine gute Entscheidung.

„Einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag im Verkehrsministerium bekam ich bereits während eines dreimonatigen Praktikums. In dieser Zeit konnte ich sowohl ein eigenes Projekt im Bereich Mobilitätsdatenanalyse umsetzen als auch meine Kolleginnen und Kollegen bei ihren täglichen Aufgaben begleiten. Dabei haben mich besonders die Vielfältigkeit der Themen des Verkehrsministeriums und das freundschaftliche Arbeitsumfeld fasziniert.

Seit Abschluss meines Studiums erarbeite ich nun in einem interdisziplinären Team die ÖPNV-Strategie 2030. Ziel ist eine Verdopplung der Nachfrage im Öffentlichen Nahverkehr und die Identifizierung von Maßnahmen, die uns diesem Ziel näherbringen können. Meine Aufgabe hierbei ist die organisatorische und fachliche Vorbereitung von öffentlichen Veranstaltungen und Beteiligungsprozessen.

Es fühlt sich gut an, dabei mitzuwirken, das Verkehrsgeschehen in Baden-Württemberg nachhaltig zu gestalten und so einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Hier werden meine verkehrsgeographischen Kenntnisse aus dem Studium geschätzt und ich profitiere von dem Erfahrungsschatz meiner Kolleginnen und Kollegen mit vielen verschiedenen fachlichen Hintergründen.“     

 

: Vielseitiges Arbeitsfeld und weitreichende Entwicklungsmöglichkeiten

Franziska Rumpel leitet den Fachbereich Straßenbau beim Landratsamt Sigmaringen
„Ich schätze an meiner Tätigkeit das breite Aufgabenspektrum, die hohe Entscheidungsbefugnis, die Arbeit in Gremien, aber auch die Interaktion mit Menschen.“

Franziska Rumpel leitet den Fachbereich Straßenbau beim Landratsamt Sigmaringen. Davor studierte Sie Infrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik in Stuttgart. Ihren Masterabschluss machte Sie berufsbegleitend im Bereich Projektmanagement Bau und absolvierte im Anschluss das zweijährige Straßenbaureferendariat.

„Das erste Mal kam ich mit der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg im Zuge meines sechsmonatigen Praxissemesters beim Bau des Einhorn-Tunnels in Schwäbisch Gmünd in Kontakt. Es sollte dann nochmals drei Jahre dauern bis der zweite Kontakt wegweisend für meine berufliche Laufbahn werden sollte.

Während meines Masterstudiums arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und erarbeitete an der Hochschule Biberach den Forschungsbericht „Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf den Straßenbetriebsdienst (KLIBET)“ im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen. Diese Forschungsarbeit weckte mein Interesse für den Straßenbetriebsdienst und bestärkte mich in meinem Entschluss das zweijährige Straßenbaureferendariat zu absolvieren.

Das Straßenbaureferendariat machte mich fit für alle Aufgaben, die im Bereich der Straßenbauverwaltung anfallen. Diese Stelle zeichnet sich durch eine hohe Führungsverantwortung und einen vielfältigen Aufgabenbereich aus. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Fachbereich beschäftigt. Hauptaufgabe ist der Straßenbetriebsdienst. Auf 876 km Straßennetz muss die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Hierfür bilden drei Straßenmeistereien, deren Aufgaben u. a. der Winterdienst, die Grünpflege und die Beseitigung von Schlaglöchern sind, sowie eine Bauamtswerkstatt, die für die Instandhaltung des erforderlichen Fuhrparks zuständig ist, die Basis. Darüber hinaus gehören auch die Planung, der Bau und die Erhaltung des 400 km langen Kreisstraßennetzes zum Aufgabengebiet."

: Kind und Karriere

Kathrin Nill
"Der öffentliche Dienst ermöglicht mir als Mutter aus flexiblen Arbeitsmodellen und -zeiten zu wählen und Karriere zu machen".

Kathrin Nill arbeitet als Referentin im Bereich Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit beim Ministerium für Verkehr. Dank flexibler Arbeitsmodelle kann sie den Job und Ihre Familie mit drei Kindern unter einen Hut bringen.

„Manche Klischees stimmen – und das ist auch gut so: denn als Mutter von drei Kindern im öffentlichen Dienst zu arbeiten, gibt mir und allen anderen Eltern die Möglichkeit aus vielen Arbeitsmodellen zu wählen. Ich arbeite nicht nur in Teilzeit um meine Familie und meinen Beruf unter eine Hut zu bekommen, sondern auch zwei Vormittage von zu Hause aus. Ich bin so flexibler und spare rund vier Stunden Pendeln an diesen Tagen. Nach der Elternzeit bin ich wieder auf meiner Position als Referentin eingestiegen und trage die gleiche große Verantwortung wie zuvor. Der oftmals beschworene Karriereknick nach der Elternzeit bleibt im öffentlichen Dienst aus. Kind und Karriere funktioniert!“