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Lärmschutzbauten an der Straße

Illlustration. Eine Lärmschutzwand steht zwischen einer Straße und einem Haus.

Lärmschutzbauten wie Lärmschutzwände und -wälle können die Lärmbelastung für Bürger:innen reduzieren. Ihre Wirkung hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Lärmschutzbauten vermindern nicht den Lärm an sich, sondern nur dessen Ausbreitung. Anwendung finden sie dort, wo genügend Platz vorhanden ist und eine solche Maßnahme als sinnvoll erscheint. Mögliche Orte sind Autobahnen, Schnellstrassen, Eisenbahnlinien, Schießplätze oder viel befahrene Straßen in Städten.

Arten von Lärmschutzbauten

Wirkung von Lärmschutzbauten

Wie groß die Lärmreduktion durch Lärmschutzbauten ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Abstand zwischen Emissionsort und Lärmschutzhindernis: Je näher die Wand oder der Damm an der Lärmquelle liegt, desto größer ist der Bereich, in dem es zu einer Lärmreduktion kommt.
  • Hindernishöhe ab Straßenniveau: Je höher das Lärmschutzhindernis, desto größer der Umweg, zu dem die Schallwellen gezwungen werden. Die zunehmende Höhe kann sich aber negativ auf das Ortsbild auswirken. Überragen Wand oder Damm die Sichtverbindung zwischen Lärmquelle und Empfänger, beträgt die Lärmreduktion rund 10 dB, was einer Halbierung der empfundenen Lautstärke entspricht.
  • Abstand zwischen Lärmschutzhindernis und Gebäude: Neben der Hindernishöhe beeinflusst auch der Abstand zwischen der Wand (bzw. dem Damm) und dem Gebäude den Umweg der Schallwellen.
  • Länge und Durchgängigkeit des Hindernisses: Die Lärmschutzwirkung des Hindernisses ist auf dessen Länge beschränkt. Darum muss die Wand oder der Damm so lang sein, dass kein erheblicher Lärm seitwärts über die nicht abgeschirmten Straßenabschnitte einfällt. Jegliche Lücken, Öffnungen oder undichte Stellen sind zudem wenn immer möglich zu vermeiden oder andernfalls klein zu halten.

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