Qualitätsverbesserung

Fahrgastbefragung

Um den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nicht nur neu zu organisieren, sondern ihn auch attraktiver zu gestalten, wurde das Fahrplanangebot maßgeblich verdichtet und der Integrale Taktfahrplan (ITF) eingeführt. Dieser besagt, dass die Züge in gleichen Zeitabständen auf den Strecken verkehren und in der Regel an dem jeweiligen Bahnhof immer zur selben Minute abfahren. Das erleichtert es den Fahrgästen erheblich, sich den Fahrplan zu merken. 

Damit auch attraktive Umsteigeverbindungen angeboten werden können, wurden an den zentralen Umsteigepunkten soweit möglich die Fahrpläne der verschiedenen Strecken aufeinander abgestimmt und auch die örtlichen Busverkehre in das Fahrplanschema integriert. Für das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr steht in Baden-Württemberg die Dachmarke „bwegt“. Sie löste im Oktober 2017 den bis dahin erfolgreichen „3-Löwen-Takt“ ab. Zukünftig repräsentiert „bwegt“ die ganzheitlich vernetzte Mobilität in Baden-Württemberg.  Mehr erfahren Sie unter www.bwegt.de.

Der Integrale Taktfahrplan (ITF) konnte weitgehend umgesetzt werden. Trotz finanzieller Engpässe wird an den zentralen Knotenpunkten die Anschlusssituation der Züge untereinander sowie an den Busverkehr stetig weiter optimiert. Das Land Baden-Württemberg bietet damit seinen Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven SPNV und leistet hierdurch einen effektiven Beitrag zur Entlastung der Straßen sowie zur Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent bis zum Jahr 2020.

Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Notwendigkeit eines qualitativ hochwertigen, kundenfreundlichen ÖPNV deutlich: Untersuchungen haben gezeigt, dass ältere Menschen in zunehmendem Maße öffentliche Verkehrsmittel nutzen bzw. zu Fuß gehen. Entscheidend für die Attraktivität von Bussen und Bahnen ist dabei nicht nur der Fahrzeugkomfort, sondern auch die Verbindungsqualität sowie der Komfort der Informationsbeschaffung (Fahrplanauskunft) und des Ticketerwerbs. Für diese Dinge setzt sich das Land verstärkt ein.

Fahrgastbeirat

Um den SPNV noch stärker an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer auszurichten, berät seit April 2012 ein Fahrgastbeirat das Land.

Die Mitglieder des Fahrgastbeirates sind ehrenamtlich tätig und zunächst für drei Jahre im Amt. Der Fahrgastbeirat soll die Anlaufstelle für Wünsche, Anregungen und Kritik von Fahrgästen des SPNV sein, will dem Land aber auch aktiv Vorschläge für einen attraktiven und umweltgerechten SPNV unterbreiten. Der Fahrgastbeirat tagt zwei Mal im Jahr, bei Bedarf auch häufiger.

Pünktlichkeitswerte

Für den Nahverkehr liegen die aktuelle Pünktlichkeitswerte vor. Seit 01/2012 werden alle Halte in die Statistik eingerechnet. Gemessen wurden die Werte der DB Regio, der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG), der Schwarzwaldbahn, des „seehas“, der RAB-Leistungen im Nordschwarzwald, der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) auf der Zollernbahn und beim Ringzug sowie der S-Bahn-Rhein-Neckar.

Auslastung der Züge

Das Verkehrsministerium als zuständiger Aufgabenträger für den Regionalverkehr und DB Regio als Auftragnehmer haben für die auf Stuttgart Hbf zulaufenden Strecken Übersichten erstellt, aus denen auf einen Blick hervorgeht, wann es im Regelfall noch freie Plätze gibt. Hier können Sie die Tabellen einsehen und herunterladen.

Förderprogramm „Gut-Beraten! Mobilität“

Im Themenschwerpunkt "Mobilität" fördert das Land Baden-Württemberg zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung neue Mobilitätskonzepte vor Ort entwickeln und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen möchten. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Allianz für Beteiligung.

Aktuelle Meldungen zum Thema

Ein kleines Mädchen sitzt in einem Bus und schaut zum Fenster hinaus.
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Mobilitätspass wird weitergedacht

21 Modellkommunen haben mit dem Verkehrsministerium wesentliche Grundlagen für den Mobilitätspass erarbeitet. Drei Vorreiterkommunen gehen in weitere Untersuchungen.

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Preis für Deutschlandticket bleibt stabil

In 2023 nicht verbrauchte Mittel werden ins Jahr 2024 übertragen. Auf dieser Grundlage konnte die VMK beschließen, dass der monatliche Ticketpreis von 49 Euro im Jahr 2024 beibehalten wird.

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Große Mehrheit für klimafreundliche Mobilität

Alle zwei Jahre befragt das Verkehrsministerium die Menschen in Baden-Württemberg zu ihren verkehrspolitischen Einstellungen. Nun liegen die repräsentativen Ergebnisse vor.

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JugendticketBW: Minister zieht positive Bilanz

Das Ticket für junge Menschen ist beliebt. Mehr als eine halbe Million Menschen haben bis Oktober 2023 ein JugendticketBW gekauft. Am 01. Dezember wurde es durch das D-Ticket JugendBW abgelöst.

Autonomer Kleinbus
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Autonomer ÖPNV in Ehningen und Waiblingen

Zum Herbst dieses Jahres startet das Verbundsvorhaben Ameise in die dritte Projektphase. Hauptziel des Projektes ist das Identifizieren von anwendungsbezogenen Erfolgsfaktoren für eine ganzheitliche Integration des autonomen Personentransports in Baden-Württemberg.

Eine junge Frau und ein junger Mann sitzen lächelnd im Zug. In der Ecke rechts oben ist das Logo des D-Ticket JugendBW abgebildet..
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Zum 1. Dezember 2023 löst ein rabattiertes Deutschlandticket für junge Menschen zum Preis von 365 Euro das JugendticketBW ab.

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Einfach einsteigen, mit einer App auf dem Smartphone einchecken, losfahren und beim Aussteigen wieder auschecken. Möglich macht das das System CiCoBW. Abgerechnet wird am Tagesende der beste Preis.

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D-Ticket gilt auch in Fernzügen auf der Gäubahn

Einigung von Verkehrsministerium und DB Fernverkehr: Mit dem Deutschlandticket sind auch Fahrten in den Fernzügen auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen möglich.

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Von Dezember 2025 an fahren 130 neue bwegt-Doppelstockzüge durch Baden-Württemberg. Für die Auswahl der Sitze bindet das Land die Fahrgäste mit ein.

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Der aktuelle BaWü-Check der Tageszeitungen im Südwesten zur Verkehrspolitik erfordert nach den Worten von Minister Hermann von Bund, Land und Kommunen einen noch stärkeren Einsatz für eine wirkungsvolle Verkehrswende und größere Anstrengungen.

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Erhebliche Kostensteigerungen in der Busbranche

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Modellberechnungen zum Mobilitätspass liegen vor – Große Wirkung für besseren ÖPNV bei vergleichsweise kleinem Beitrag

Mit Blick auf die immer deutlicher spürbaren Folgen des Klimawandels wird ein besseres Angebot im umweltschonenden Öffentlichen Nahverkehr immer wichtiger.

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Verband Region Stuttgart bekommt mehr Geld

Von der Aufstockung der Regionalisierungsmittel durch den Bund profitiert
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allem die Kostensteigerungen im Energiebereich abfedern.

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Land fördert in diesem Jahr über 250 Linien- und Bürgerbusse

Der Busverkehr in ländlichen Regionen wird in Baden-Württemberg mit Unterstützung des Landes kontinuierlich ausgebaut und Schritt für Schritt auf klimaschonende Antriebe umgestellt.

Minister Hermann im Eingangsbereich einer alten Straßenbahn, vor ihm eine Gruppe junger Menschen, teils mit gelben Hoodies im JugendticketBW-Design sowie mit ebensolchen Luftballons.
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Noch wenige Tage: Start des JugendticketBW

Minister Hermann und zahlreiche junge Menschen haben das landesweite Jugendticket mit einer kreativen Aktion im Straßenbahnmuseum Stuttgart vorgestellt.

Eine Frau trägt eine sogenannte Alltagsmaske auf einem Bahnsteig (Bild: bwegt)
  • ÖPNV

Ende der Maskenpflicht im ÖPNV

Ab dem 31. Januar fällt die Maskenpflicht unter anderem im Öffentlichen Personennahverkehr.

  • ÖPNV

Jugendticket startet am 1. März in Baden-Württemberg

Junge Menschen können in ganz Baden-Württemberg vom 1. März an für nur einen Euro pro Tag Bus und Bahn fahren.

Ein Bus mit dem Fahrtanzeiger "Soufflenheim" fährt in einer idylisschen Gegend. Im Hintergrund sieht man Fachwerkhäuser und im Vordergrund blühen pinke Blüten.
  • BUS

Buslinie zwischen Nordbaden und dem Nordelsass gefördert

Staatssekretärin Zimmer hat eine Buslinie zwischen Rastatt und Frankreich eröffnet. Profitieren werden auch Berufspendler:innen zwischen beiden Ländern.