Stuttgart 21

Bau des Technikgebäudes am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes (Bild: © Arnim Kilgus / Kommunikationsbüro S21)

Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm gehört zu den größten Infrastrukturvorhaben Baden-Württembergs. Das Vorhaben besteht aus zwei Teilen: zum einen der Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart ("Stuttgart 21") mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofs und dem Anschluss des Flughafens und der Messe an den Regional- und Fernverkehr, zum anderen dem Neubau der Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm, die an den neuen Bahnknoten angeschlossen wird.

Offizieller Baubeginn für das Gesamtprojekt war am 2. Februar 2010 mit dem Umbau des Gleisvorfeldes im Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Planungsphase begann jedoch vor rund 25 Jahren (siehe Unterrubrik "Historie des Bahnsprojekts Stuttgart-Ulm") und ist in einigen Abschnitten (insbesondere im Planfeststellungsabschnitt 1.3 (Flughafen/ Fildern) noch nicht abgeschlossen. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts wird von der Bahn offiziell für 2025 vorgesehen.

Tunnelgebirge vor Bahnhof Stuttgart (Bild: Fotograf Klaus Gebhard)

Bahnknoten Stuttgart und Leistungsfähigkeit

Stuttgart 21 beinhaltet die Umgestaltung des Stuttgarter Bahnknotens. Dabei wird der Kopfbahnhof durch einen tiefliegenden Durchgangsbahnhof ersetzt und an die Bestandsstrecken angeschlossen. Der Anschluss an die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist Teil des Projekts.

Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

Eng verbunden mit dem Bau des Projekts Stuttgart 21 ist der Neubau der Schnellfahrstrecke von Wendlingen nach Ulm. Die Planungen sehen eine Nutzung sowohl durch den Fernverkehr als auch für den Regionalverkehr vor. 

Lage des neuen Stuttgarter Haupbahnhofs (Bild: Manfred Storck/ Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart-Ulm)

Planung des Tiefbahnhofs

Informieren Sie sich über die Planung für den neuen Tiefbahnhofs und zugehörige Bauprojekte in Stuttgart sowie über die Auswirkungen auf den Stuttgarter Schlosspark und das Genehmigungsverfahren.

 

 

Finanzierung

Informieren Sie sich über die Finanzierung des Gesamtprojektes Stuttgart 21 - über die Entwicklung der Kosten über die vertraglich festgelegte Verteilung zwischen den Projektpartnern bis zu offenen Frage, die sich aus der Überschreitung des vereinbarten Finanzierungsrahmens ergeben.

 

 

Grundwasser-Management im Mittleren Schloßgarten (Bild: Arnim Kilgus/ Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart-Ulm)

Wie bei fast jedem großen Infrastrukturprojekt gibt es auch bei der Realisierung von Stuttgart 21 Risiken, beispielsweise durch den Tunnelbau und die Problematik mit dem so genannten Quellgips, durch das Abpumpen des Grundwassers oder durch Kostensteigerungen während der Bauzeit. 

 

Partner und Gremien

An dem Gesamtprojekt Stuttgart 21 sind neben dem Land Baden-Württemberg auch der Bund, die Stadt Stuttgart der Verband Region Stuttgart beteiligt. Diese sind auch im so genannten Lenkungskreis vertreten, in dem die Bauherrin Deutsche Bahn die Projektpartner über den Verlauf des Projektes informieren soll. Erfahren Sie mehr über die Aufgaben des Gremiums.

 

Arbeitsgruppe beim FilderDialog

Bürgerbeteiligung

Der Filder-Dialog fand im Juni/ Juli 2012 statt und war ein informelles Bürgerinformations und -beteiligungsverfahren, um einen Dialog über den Planfeststellungsabschnitt auf den Fildern zu führen. Dabei wurden die Antragstrasse und sechs weitere Varianten erörtert.

 

 

Stuttgart_21_Volksabstimmung

Volksabstimmung

Mit der Volksabstimmung über das S 21- Kündigungsgesetz stellte die grün-rote Landes- regierung die finanzielle Beteiligung des Landes am Projekt Stuttgart 21 zur Abstimmung. Mit 58,8 Prozent der abgegebenen Stimmen im Land lehnte die Mehrheit den Ausstieg aus dem Projekt ab.

 

Schlichtung und der "Stresstest"

Die Schlichtung fand vom 22. Oktober bis 30. November 2011 in Stuttgart statt. 

Mehr

Historie des Bahn- projekts Stuttgart-Ulm

Informieren Sie sich über die Entwicklungen von 1985 bis heute. Mehr