Digitalisierung für nachhaltige Mobilität

Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, Wegbereiter einer modernen und nachhaltigen Mobilität der Zukunft zu werden. Das Verkehrsministerium zielt darauf, die Digitalisierung für die Entwicklung und Umsetzung neuer und besserer Mobilitätskonzepte zu nutzen, um so ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Dies kann maßgeblich dazu beitragen, Luftverschmutzungen und Lärmemissionen zu mindern und die Klima- und Umweltschutzziele Baden-Württembergs zu erreichen.

Das Verkehrsministerium stellt in der Broschüre „Digitale Mobilität: Nachhaltig und digital unterwegs in Baden-Württemberg“ auf 56 Seiten vielfältige Anwendungen und aktuelle Projekte vor, die Digitale Mobilität in Baden-Württemberg entwickeln und umsetzen.

Mobilitätsdatenmanagement

Digitalisierung ohne Datenerhebung ist undenkbar. Um Mobilität für Morgen zu ermöglichen, braucht Baden-Württemberg eine zugängliche und integrierte Datenstruktur im Verkehrssystem. Die Plattform MobiData BW stellt deshalb offene Mobilitätsdaten zur Verfügung.

3d Bild mit nebenherfahrenden Autos, die Signale aussenden um miteinander zu kommunizieren.

Autonomes Fahren

Mit Hilfe des Testfelds Autonomes Fahren sollen Fahrzeugsysteme für automatisiertes und vernetztes Fahren im realen Straßenverkehr getestet und entwickelt werden.

Auto auf einem Carsharing-Parkplatz (Bild: Fotolia/ danielschoenen)
  • Kommunenförderung

Erschließung offener Mobilitätsdaten

Die Mobilitätswende und die dafür notwendige Schaffung einer flächendeckenden Datengrundlage für nachhaltige Mobilitätsformen soll vorangetrieben werden.

Gruppe an Menschen steht um einen Labtop und diskutiert.

MobiData BW Hackathon

Um das Thema Verkehrswende weiter zu treiben, veranstaltet das Verkehrsministerium zusammen mit der Stadt Freiburg im November 2020 den MobiData BW Hackathon. Aus gesammelten Verkehrsdaten und dem Know-How der TeilnehmerInnen entstehen Ideen für die Mobilität der Zukunft.

Gezeichnetes Bild auf dem ein Auto hinter einem Motorrad fährt.

Digitales Verkehrsmanagement

Mehr Verkehrssicherheit, weniger Staus – durch digitale Verkehrskonzepte ist das keine Zukunftsvision mehr, sondern vielerorts Realität. Dadurch wird ein nachhaltiger Beitrag zur Staureduktion und Verkehrsverflüssigung geleistet.

Netz an verbundenen Linien
  • Förderlinie

MobiArch BW

Innovationen für die Mobilität von Morgen brauchen eine gute und zugängliche Datenlandschaft und -architektur. Die Förderlinie MobiArch BW hat sieben Projekte bezuschusst, die die Verfügbarkeit und Qualität von Mobilitätsdaten verbessern oder innovative Ideen für die Verwendung von Mobilitätsdaten ausarbeiten.

Smartphone wird an Scanner gehalten

Digitalisierung im ÖPNV

Die Landesregierung strebt die Verdoppelung der Fahrgastzahlen im ÖPNV an. Digitalisierung und Vernetzung ermöglichen neue, flexible Angebote im öffentlichen Verkehr, bessere und schnelle Informationen für Fahrgäste und einen einfacheren Ticketkauf, um den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. 

Radfahrer steigt am Bahnsteig in eine U-Bahn
  • moveBW

Mobilitätsassistent

Das Projekt moveBW (Mobilitätsinformation und Verkehrssteuerung Baden-Württemberg) war ein 18-monatiges Pilotvorhaben, woraus eine technische Infrastruktur zum digitalen Verkehrsmanagement in urbanen Räumen entsteht.

Titelbild einer Broschüre mit dem Titel "Digitale Mobilität" mit einem Auto und einem Smartphone auf dem Cover

Broschüre

Die landesweite Digitalisierungsstrategie digital@bw gibt Impulse für innovative Verkehrslösungen. Die neue Broschüre „Digitale Mobilität“ beschreibt 50 zentrale Projekte der Digitalisierungsstrategie aus sechs Ministerien seit 2016 und zeigt gemeinsame Hintergründe und Perspektiven auf.